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Tierschutzinitiative ohne Grenzen e.V.

Pressemitteilungen

Der Starkenburger Echo brachte folgenden Bericht über die TSI/TOG am 29.6.18

 

„Dafür braucht man starke Nerven“

TIERSCHUTZINITIATIVEN Odenwälder Vereine TSI und TOG ziehen positive Bilanz und sehen zugleich viele Herausforderungen

ODENWALD – (red). Insgesamt 587 Mitglieder zählt die Tierschutzinitiative (TSI) Odenwald, 111 Mitglieder ihr Schwesterverein, die Tierschutzinitiative ohne Grenzen (TOG). Die Aktiven beider Vereine kümmern sich um Tiere, die Hilfe brauchen – die eine in Deutschland mit Schwerpunkt Odenwald, die andere in Griechenland mit dem Partnerverein „Apal“ Kreta und in Ungarn mit dem Partnerverein „Manc a Kecben“.

Die TSI und die TOG werden vom gleichen Vorstand geleitet, um so möglichst viel Geld für die Tierschutzarbeit zu sparen. Kürzlich trafen sich die Mitglieder zur Hauptversammlung im „Grünen Baum“ in Fürth.

In dem ausführlichen Jahresbericht der Vorsitzenden Diana Wolf wurde einmal mehr deutlich, dass Grausamkeiten gegen Tiere in Deutschland häufig noch weit übertroffen werden von der Verelendung und Vernachlässigung, die Tiere in Griechenland und Ungarn erleiden müssen.

Die Arbeit der TOG besteht neben der Hilfe vor Ort für die notleidenden Tiere vor allem darin, langfristig die Ursachen für das Tierleid zu beseitigen; das bedeutet, durch Kastrationsprojekte den „endlosen Kreislauf der jährlichen Welpen-Schwemme“ einzudämmen. Dabei wurden, so Wolf, in beiden Ländern schon „hervorragende Fortschritte“ erzielt.

Eine dringliche Aufgabe ist es auch, Vierbeiner auf Pflegestellen in Deutschland zu bringen und in gute Hände zu vermitteln. Vorstandsmitglieder fahren immer wieder auf eigene Kosten in beide Länder, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Diana Wolf: „Dafür braucht man starke Nerven.“ Aber, so versichert sie, „wir werden die Auslandshunde nicht im Stich lassen“. Das gilt auch für Mitglied Stefan Wollenschläger, der von seinem privaten Engagement in der Ukraine, genannt „Notfelle Ukraine – Rettet unser Leben“ berichtete.

Dennoch: „Alles in allem sehr positiv“ sei die Arbeit der TSI gewesen, die 2017 ihr 25-jähriges Bestehen feierte. Allerdings müsse oft das Veterinäramt eingeschaltet werden. Für die Bearbeitung von Missstands-Meldungen suche der Verein dringend Unterstützung. Glück hatten im vergangenen Jahr 46 Katzenkinder und 162 Hunde, die ein gutes Zuhause fanden. Die TSI sorgte auch dafür, dass zahlreiche wild lebende Katzen kastriert, tierärztlich versorgt und gefüttert wurden. Erfolgreich waren dem Verein zufolge auch der Frühjahrs- und der Herbstbasar in Rimbach. Außerdem wurde eine neue Homepage aufgebaut und die beiden Gnadenhöfe besucht, die der Verein seit Jahren unterstützt. Helfen konnten die Tierschützer auch durch einen Facebook-Aufruf für den Verein „Rettet das Huhn“ e.V., der ausgediente Legehennen aus Massentierhaltung an tierliebe Menschen vermittelt.

Der Dank der Vorsitzenden galt allen Aktiven, Spendern, Paten und Pflegestellen für ihr großes Engagement. Laut Schatzmeister Klaus Hartmann verfügt der Verein über Rücklagen und steht auf gesunden Füßen, was Kassenprüferin Edi Behrens bestätigte. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.

Link zum Bericht der Starkenburger Echo vom 29.06.18

Die Weinheimer Nachrichten brachten folgenden Bericht über die TSI/TOG am 18.06.18

 

Fürth/Region. 587 Mitglieder hat die Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) und 111 Mitglieder ihr Schwesterverein, Tierschutzinitiative ohne Grenzen (TOG). Beide zusammen kümmern sich um Tiere, die Hilfe brauchen, die eine in Deutschland mit Schwerpunkt Odenwald, die andere in Griechenland mit dem Partnerverein „APAL Kretar“ und in Ungarn mit dem Partnerverein „Manc a Kecben“.

Ein Vorstand

TSI und TOG werden von demselben Vorstand geleitet, um so viel Geld wie möglich zu sparen für den Tierschutz. In diesen Tagen traf man sich zur Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Zum Grünen Baum“ in Fürth. Die Vorsitzende Diana Wolf gab einen ausführlichen Bericht zu der Arbeit von TSI und TOG und einmal mehr wurde deutlich, dass die Grausamkeiten gegen Tiere, die man in Deutschland als Tierschützer erfährt, noch weit übertroffen werden von der Verelendung und Vernachlässigung, die Tiere in Griechenland und Ungarn erleiden.

Die Arbeit der TOG besteht neben der Hilfe vor Ort für notleidende Tiere vor allem darin, langfristig die Ursachen für das Tierleid zu beseitigen. Das heißt, durch Kastrationsprojekte den „endlosen Kreislauf der jährlichen Welpenschwemme“ in diesen Ländern einzudämmen. Darin wurden, so Diana Wolf schon „hervorragende Fortschritte“ in den beiden Ländern gemacht.

Vermittlung dringliche Aufgabe

Eine dringliche Aufgabe sei es auch, Vierbeiner auf Pflegestellen in Deutschland zu bringen und immer mal wieder ein Tier an einen Halter in Deutschland zu vermitteln. Vorstandsmitglieder fahren ab und zu auf eigene Kosten in die Länder, um sich selbst ein Bild zu machen.

„Dafür braucht man starke Nerven, denn man ist mittendrin im Elend des täglichen Wahnsinns eines dahinvegetierenden Wesens“, so beschrieb die Vorsitzende ihre zahlreichen Eindrücke und bekräftigte: „Wir werden die Auslandshunde nicht im Stich lassen.“

Mitglied Stefan Wollenschläger berichtete von seinem privaten Engagement in der Ukraine, genannt „Notfelle Ukraine – Rettet unser Leben“ gegen das Tierelend dort und ließ die Mitglieder noch fassungsloser zurück, als sie ohnehin nach dem Bericht der Vorsitzenden über das Tierelend im Ausland waren.

„Alles in allem sehr positiv“ bezeichnete die Vorsitzende die Arbeit der TSI im Odenwald in 2017, in dem der Verein sein 25-jähriges Bestehen feierte. Allerdings könne oft nur helfen, das Veterinäramt einzuschalten, wenn es um Missstandsfälle geht. „Für die Bearbeitung von Missstandsmeldungen suchen wir noch dringend Unterstützung“, so erklärte die Vorsitzende.

Erfolgreiche Aktionen

Glück hatten 46 Katzenkinder und 162 Hunde, die in gute Hände vermittelt wurden. Weiterhin sorgt die TSI dafür, dass wild lebende Katzen kastriert, tierärztlich versorgt und gefüttert werden.

Erfolgreich im Ertrag waren die Basare und die Beteiligung an verschiedenen Märkten. Erfolgreich unterstützt hat die TSI durch einen Aufruf über Facebook den Verein „Rettet das Huhn“, der ausgediente Legehennen aus Massentierhaltung an tierliebe Menschen vermittelt.

Auf gesunden Füßen

Die Ferienspiele der TSI auf dem Reiterhof in Rimbach waren gut besucht. Besucht auch wurden die beiden Gnadenhöfe, die die TSI unterstützt. Der Aufbau einer neuen Homepage kann die Arbeit der TSI nun noch besser vermitteln. „Bei allen unseren aktiven Helfern, Spendern, Paten, Pflegestellen und Unterstützern möchte ich mich im Namen der TSI und der TOG herzlich bedanken“, betonte die Vorsitzende.

Schatzmeister Norbert Quinten erklärte, dass die Vereine TSI und TOG mit „Rücklage auf gesunden Füßen stehen“ und Kassenprüferin Hedi Behrens bescheinigte dem Verein eine gute Kassenführung. Schatzmeister und Gesamtvorstand wurden einstimmig entlastet. ur

Das TSI-Verkaufslager befindet sich ab 30. Juni an folgender Adresse: Rosenhöhe, Krumbach; geöffnet hat samstags von 10 bis 14 Uhr.

Link zum Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 18.06.18

TSI kümmert sich um in Not geratene Vierbeiner – ECHO

folgender Beitrag erschien im ECHO am 07.04.18:

Streunerkatzen auf ihrer Futterstelle
1. Vorsitzende Diana Wolf

Von Katja Gesche

RIMBACH – Wenn Tiere unter Vernachlässigung oder schlechter Haltung leiden, sind es Menschen, die sich der Wesen annehmen und sich um sie kümmern müssen. Auch die Mitglieder der Tierschutzinitiative Odenwald wollen den Vierbeinern etwas Gutes tun. Seit Anfang der 1990er vermitteln sie Hunde und Katzen (und manchmal auch andere Tiere) an neue Beisitzer, organisieren Kastrationsaktionen für wild lebende Katzen und schauen nicht weg, wenn ihnen Missstände bei der Tierhaltung ins Auge fallen.

Diana Wolf ist seit 2017 Vorsitzende der TSI. Die zweite Vorsitzende ist Gisela Bloos, die schon seit den Anfangstagen des Vereins mitwirkt. Wie auch die anderen Vorstandsmitglieder haben sie sich auf bestimmte Aufgabenbereiche spezialisiert. So kümmern sich Bloos und Wolf zusammen mit Jutta Brückner vor allem um die Vermittlung von Hunden, während Nicola Oberle und Barbara Vock sich notleidender Samtpfoten annehmen.

„Das Hauptaugenmerk der TSI liegt auf der Katzen-Kastration“, erklärte Wolf. Immer noch gibt es im Odenwald viele wild lebende Katzen, die nicht kastriert und medizinisch betreut werden, sich ungehemmt vermehren und oft qualvoll eingehen. Nicola Oberle und ihre Mitstreiterinnen fangen diese Tiere mit Lebendfallen ein und lassen sie kastrieren. Schon Tausende von Katzen wurden auf diese Weise an weiterer Fortpflanzung gehindert und das Elend so wenigstens ein Stück eingedämmt.

Doch auch an anderem Tierleid können die Tierschützerinnen und Tierschützer nicht vorbeigehen. So nimmt sich vor allem Gisela Bloos der Missstände an, die der TSI gemeldet werden. „Wir dürfen dabei nur beratend tätig werden“, erklärte sie. Sie schilderte das traurige Beispiel eines Hundes, der ausschließlich in einem kleinen verdreckten Zwinger gehalten wurde und selbst im Winter keine Decke hatte. Leider stößt die Intervention der TSI in solchen Fällen meist auf wenig Gegenliebe. Die Besitzer sind oft uneinsichtig und wollen das Tier weder besser behandeln noch abgeben. In schlimmen Fällen informiert die TSI dann das Veterinäramt.

Wichtig ist der TSI außerdem die Vermittlung von Haustieren. Dabei arbeitet sie eng mit den Tierheimen zusammen. Dem Verein ist es wichtig, dass die Tiere ein gutes Zuhause bekommen. Die Kontrolle des Heims vor und nach der Vermittlung ist daher bei ihnen Routine.

Begonnen hatten die Odenwälder Tierschützer 1992 als Tierschutzinitiative Bad König, die sich dann um engagierte Tierschützer im Weschnitztal erweiterte und mit diesen zur heutigen TSI verschmolz. Abgedeckt wird so ein weites Gebiet vom Weschnitztal und Überwald bis Beerfelden, Michelstadt, aber auch Neckargemünd.

Immer auf der Suche nach Unterstützern

Die Aktivitäten der TSI, vor allem die Tierarztbehandlungen, sind kostenintensiv. Um über Mitgliedsbeiträge und Spenden hinaus Gelder zu akquirieren, verkauft die TSI Flohmarktartikel und selbst gebastelte dekorative Gestecke. Jedes Jahr vor Ostern und vor der Adventszeit laden sie zu einem großen Basar in die Turnhalle der Rimbacher Brüder-Grimm-Schule ein und sind auch auf anderen Märkte in der Region zu Gast. Jeden Samstag von 10 bis 14 Uhr hat der Hallenflohmarkt in Fürth geöffnet (Zum Gänsberg 14, am Friedhof).

Außerdem beteiligt sich die TSI zusammen mit dem Verein Therapeutisches Reiten als Brücke (Trab) an den Ferienspielen der Gemeinde Rimbach. Die TSI organisiert zudem jedes Jahr Vorträge zum Thema Tier; dieses Jahr können sich die Gäste am 23. Mai im Rimbacher Rathaus über das Aggressionsverhalten der Katze informieren.

Doch nicht nur finanzielle Mittel, auch helfende Hände kann die TSI gut gebrauchen. „Wir benötigen dringend mehr Pflegestellen für Katzen“, erklärte Wolf. Auf diesen Pflegestellen warten die Tiere darauf, endgültig vermittelt zu werden. Alle anfallenden Kosten übernimmt dabei der Verein. „Sie brauchen nichts weiter als etwas Zeit – und Liebe.“

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/rimbach/tierschutzinitiative-odenwald-kuemmert-sich-um-in-not-geratene-vierbeiner_18651682.htm