Pressemitteilungen

07.02.2010
Ausstellung "Mensch und Tier"
Tagtäglich leiden Millionen von Tieren allein in Mitteleuropa in der Massentierhaltung, bei den Schlachttiertransporten und in den Schlachthäusern, im Rahmen von Tierversuchen, auf Pelztierfarmen...
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05.02.2010
Hilfe für Wildvögel bei extremem Schneefall
Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) gibt Tipps zur Winterfütterung
Generell benötigen Wildvögel keine Zufütterung, da sie auch bei starkem Frost noch genug zu Fressen finden. Anders ist es, wenn sehr viel Schnee liegt. Dann finden die Vögel kein Futter.....
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08.12.2009
Lebende Tiere unterm Weihnachtsbaum?
Tierschutzinitiative Odenwald rät vom unüberlegtem schenken leidensfähiger Wesen ab.....
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25.11.2009
Tierschutzinitiative Odenwald: Vorweihnachtlicher Basar mit Überraschungsgästen
So viele zweibeinige und vierpfotige Besucher hatte die Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) auf ihrem vorweihnachtlichen Basar am Sonntag in der Mehrzweckhalle schon lange nicht mehr.....
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01.09.2009
Tödliche Gefahr für Hunde
Die auch im September zu erwartenden heißen Tage veranlassen die Mitarbeiter der Tierschutzinitiative Odenwald dazu, nochmals vor der Gefahr zu warnen, Hunde im Auto zu belassen. Die meisten Hundehalter denken, dass ein paar Minuten nicht schlimm sind.....
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10.07.2009
Haben Kitze ab 2011 mehr Überlebenschancen durch neues Gerät?
Tierschutzinitiative Odenwald: Gast im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt/ Projekt Wildretter. Rimbach. Wird es im Frühjahr 2011 ein Gerät geben, mit dem man Kitze zuverlässig aufspüren kann? Diesen Eindruck gewann das Mitglied der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) und Organisatorin der Aktion „Kitzrettung mit Schulen“, Ursula Rühenbeck, bei einem Besuch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ....
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07.06.2009
Vierbeiniger Besuch im Johanniterhaus
Aktion: Tierschutzinitiative Odenwald ist mit mehreren Hunden zu Gast in dem Seniorenheim – Die tierischen Gäste bereiten den Heimbewohnern viel Freude – Freundliches Wesen wichtig .
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28.04.2009
TSI beendet Zusammenarbeit mit Tier-Net
Verein hofft auf direkte Übernahme von Futterpatenschaften
Nach einer Laufzeit von mittlerweile über 2 Jahren hat die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) die Zusammenarbeit mit ihrem Futterlieferanten Tier-Net e.V. beendet. ...
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23.04.2009
Zahl der Tierversuche auf Rekordhoch
Der 11. März 2009 ist ein Meilenstein in der Bekämpfung der Tierversuche. An diesem Tag trat die 7. Änderung der EU- Kosmetikrichtlinie in Kraft. Von dem Zeitpunkt an sind Tierversuche auch für kosmetische Inhaltsstoffe und die Vermarktung von Kosmetik, die im Tierversuch getestet wurde, EU-weit verboten. ...
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14.04.2009
Vierbeinige Gäste bringen viel Freude
Dass vierbeinige Gäste eine Bereicherung für die ganze Familie sind, haben schon viele „Pflegeeltern“ erfahren, die für die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) heimatlose Tiere aufnehmen, bis ein endgültiges Zuhause gefunden wird...
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03.04.2009
Frühjahrsbasar der Tierschutzinitiative Odenwald- ein voller Erfolg
Viele Zwei- und Vierbeiner kamen zum Frühjahrsbasar der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) in die Mehrzweckhalle der Gebrüder-Grimm-Schule. Der Andrang war groß, denn wieder gab es viele Attraktionen...
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20.03.2009
Baumfällarbeiten gefährden Eichhörnchen-Nachwuchs
Der Frühling kommt und jeder Gärtner freut sich auf die Arbeit in seinem Garten. Dazu gehört auch, dass Bäume beschnitten und, wenn nötig, gefällt werden. Die Tierschutzinitiative Odenwald schließt sich aus diesem Grund einer Pressemitteilung ihres Kooperationspartners „aktion tier-menschen für tiere e.V.“ an,,
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04.03.2009
Frühjahrsbasar der Tierschutzinitiative Odenwald
Die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) lädt ganz herzlich zu ihrem traditionellen Frühjahrsbasar ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 15. März von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der Brüder-Grimm-Schule Rimbach (Brunnengasse 41) statt.,
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13.01.2009
Tierschutzinitiative sucht „Hundewiese“
Um die Vermittlungschancen für ihre Schützlinge noch weiter zu verbessern und um Familien mit ihren neuen Vierbeinern nach der Vermittlung noch ein Stück begleiten zu können, sucht die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. ein Gelände, gern auch eine Reithalle oder Ähnliches, wo sie regelmäßige Treffen (bevorzugt samstags) organisieren kann,
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05.12.2008
Stopfleber -Nein Danke
Weihnachten steht vor der Tür und Enten- und Gänsestopfleber gehören traditionell zum Angebot der Lebensmittelmärkte und Gaststätten. Stopfleber oder auch vornehm „Foie Gras“ genannt, wird in mehren Ländern.....
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28.11.2008
Weihnachtsfutterspendenaktion der Tierschutzinitiative Odenwald
Die TSI betreut in ihren Pflegestellen viele Tiere, vor allem Hunde und Katzen. Hinzu kommt die große Zahl der Straßenkatzen, die nicht nur medizinisch versorgt und kastriert sondern an Futterplätzen mit Futter versorgt werden müssen.,
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04.11.2008
Vorweihnachtlicher Basar der Tierschutzinitiative Odenwald
Die Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) lädt zu ihrem vorweihnachtlichen Basar am Sonntag, 16. November 2008 ein. Von 10.00 bis 17.00 Uhr kann in Rimbach in der Mehrzweckhalle der Brüder-Grimm-Schule, Brunnengasse 41,
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28.10.2008
Wieder Katzen verschwunden
Tierschutzinitiative warnt vor nächtlichen Ausflügen der Samtpfoten
Mehrere Anrufe von besorgten Katzenbesitzern aus Mörlenbach und Ober-Breitenbach
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04.10.2008
Verwundet und halb verhungert auf der Flucht
Welttierschutztag: Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) bittet um Unterschrift gegen Straßenhundproblematik in Europa
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24.09.2008
Achtung: Igelnachwuchs unterwegs !
Igel halten sich zunehmend im Siedlungsbereich auf. Die meisten Igeljungen kommen bei uns im Juli/ August auf die Welt, viele noch im September. Deshalb ist jetzt besondere Vorsicht geboten,
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24.09.2008
Flohmarktartikel gesucht
Die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. bittet um gut erhaltene Flohmarktartikel (Porzellan, Gläser, Tischwäsche, usw.), kein Nippes.
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29.08.2008
TSI lädt zu ihrem ersten Stammtisch ein
Auf vielfachen Wunsch aus den Reihen der Mitglieder hat der Vorstand der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) beschlossen,
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27.08.2008
Vierbeinige Gäste bringen viel Freude
Dass vierbeinige Gäste eine Bereicherung für die ganze Familie sind, haben schon viele „Pflegeeltern“ erfahren,
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30.07.2008
Plädoyer für eine junge Katze
Natürlich sollte die Anschaffung eines kleinen Kätzchens genau überlegt werden
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22.07.2008
Intensive Begegnungen mit Tieren
TSI besucht mit Rimbacher Ferienspielkindern Schildkrötenstation und einen Gnadenhof
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18.06.2008
Gelbe Säcke = Igelfallen
Gelbe Säcke sind eine tödliche Gefahr für Igel
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02.06.2008
Katzenfänger unterwegs
TSI bittet um Aufmerksamkeit
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20.05.2008
Steakreste vom Grill?
TSI gibt Tipps für den Hundehalter
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Austellung "Mensch und Tier"

Mit der Wanderausstellung „Mensch und Tier“ möchte die Tierschutzinitiative Odenwald e. V.  informieren über den Umgang unserer Gesellschaft mit den uns anvertrauten Mitgeschöpfen, den Tieren.

Tagtäglich leiden Millionen von Tieren allein in Mitteleuropa in der Massen-tierhaltung, bei den Schlachttier-transporten und in den Schlachthäusern, im Rahmen von Tierversuchen, auf Pelztierfarmen, aber oft auch als Kettenhunde oder nicht artgerecht gehaltene Haustiere. Das Leiden findet meist hinter verschlossenen Türen statt, fernab von den Augen mitfühlender Menschen. Nur deshalb ist es überhaupt in dieser Dimension möglich.

Tierschutz geht uns alle an. Leben und Schicksal von Mensch und Tier sind untrennbar miteinander verbunden. Nicht nur Achtung und Respekt vor dem Mitgeschöpf Tier gebieten ein Umdenken. Die hemmungslose Ausbeutung der Tiere hat auch direkte Folgen für den Menschen. Durch die Massentierhaltung und den dadurch verursachten Gülleauswurf werden unsere Böden verseucht, die aufsteigenden Ammoniakgase verursachen Waldsterben. In letzter Zeit werden durch die Massentierhaltung verursachte Gase auch für den Treibhauseffekt mitverantwortlich gemacht.

Den Tieren in der Massentierhaltung werden Medikamente mit dem Futter verabreicht, einerseits als Leistungsverstärker, andererseits, um die aufgrund ihrer artwidrigen Haltung kranken Geschöpfe überhaupt überlebensfähig zu machen. Diese Medikamente isst der Mensch später mit – zum Schaden seiner eigenen Gesundheit. Auch die immer wiederkehrenden Skandale wie BSE, Klärschlamm im Tierfutter, Verabreichung von Hormonen sprechen für sich. Wie soll der Mensch, der kranke Tiere isst, gesund bleiben?

Auf Lebendtransporten werden Tiere tagelang Tausende von Kilometern weit transportiert, häufig ohne Futter und Wasser. Tiere, die in ihrem Leben nie laufen gelernt haben, sollen nun Lkw-Rampen auf- und absteigen, auf Schiffe verladen werden, in Schlachthäuser rennen. Mit Schlagstöcken und Elektroschocks werden die Tiere zur Bewegung angetrieben, häufig mit gebrochenen Knochen vom Transport oder vor Erschöpfung nicht mehr zum Aufstehen fähig.

Eine grausamere Behandlung von Tieren als im Rahmen von Tierversuchen ist ebenfalls nur schwer vorstellbar. Selbst im Rahmen der Arzneimittelproduktion gibt es namhafte Mediziner und Wissenschaftler, die Tierversuche für überflüssig, ja hinderlich halten. Krankheiten haben immer mehr als eine Ursache. Neben der menschlichen Konstitution spielen Erb- und Umweltfaktoren eine Rolle, ebenso wie psychische Einflüsse. All dies kann im Tierversuch nicht nachgestellt werden. Hinzukommt, dass Tiere oft völlig anders auf Wirkstoffe reagieren als Menschen. Dagegen schaffen Tierversuche eine gefährliche Sicherheit, wie sich immer wieder an Fällen zeigt, wo im Tierversuch geprüfte und danach als sicher befundene Medikamente bei Menschen zu erheblichen Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen führen.

 

Über diese Themen, aber auch Themen wie Haustierhaltung und -zucht, das allgegenwärtige Katzenelend, Exotenhandel, Zirkustiere, Pelztierzucht u.a. informiert die Ausstellung. Denn, nur wer informiert ist über den grausamen und für Mensch und Tier schädlichen Umgang mit den Tieren, kann Konsequenzen ziehen.

Wie wir heute mit den uns anvertrauten Tieren umgehen, ist unserer modernen, zivilisierten Gesellschaft unwürdig. Nur wenn wir unser Konsumverhalten ändern, unsere Stimme als Wähler einsetzen, unser Protest immer lauter wird, erst dann werden sich das Schicksal und die Not der Tiere zum Besseren wenden“, gibt die Tierschutzinitiative Odenwald den Besuchern der Ausstellung mit auf den Weg. „Wir wünschen uns ein Leben miteinander in gegenseitiger Achtung und Respekt. Wir denken, dass die Bilder dieser Ausstellung dazu beitragen werden, Aufmerksamkeit für das Leid der Tiere zu erzielen. Wir hoffen, dass damit die Gleichgültigkeit endet und das Aufbegehren beginnt“, fassen die Tierschützer die Ziele der Ausstellung zusammen. 

07.02.2010

Hilfe für Wildvögel bei extremem Schneefall

Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) gibt Tipps zur Winterfütterung

Generell benötigen Wildvögel keine Zufütterung, da sie auch bei starkem Frost noch genug zu Fressen finden. Anders ist es, wenn sehr viel Schnee liegt. Dann finden die Vögel kein Futter.
Grundsätzlich sollte nur in den Wintermonaten gefüttert werden“ so aktion tier- menschen für tiere e.V., dessen Kooperationspartner die TSI ist.
Ist einmal mit der Fütterung begonnen worden, so muss den ganzen Winter über gefüttert werden. Erst Februar/ März, je nach Temperaturverlauf, sollte das Futter langsam reduziert werden.
Viele Tierfreunde möchten die Vögel aus nächster Nähe beobachten und errichten einen Futterplatz direkt vor dem Fenster. Zu Glasscheiben sollte jedoch mindestens ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden, damit die Tiere sich nicht beim Flug gegen die Scheiben tödlich verletzen. Wie sollte die Futterstelle aussehen?
Die immer noch beliebten Vogelhäuschen bergen eine große Gefahr für alle Vögel in sich. Da die Tiere im Futter herumlaufen können, wird es mit Kotresten und damit mit Krankheitserregern verschmutzt. Diese nehmen dann andere Vögel mit der Nahrung auf und können verenden. „Eine sehr gute Alternative sind Futtersäulen, bei denen das Futter geschützt lagert und von außen weggepickt wird.“ so die TSI. „Diese Futtersilos hängt man ganz einfach in katzensicherer Höhe in die Bäume oder Sträucher. Sie lassen sich beliebig oft nachfüllen. Im Frühjahr sollten sie aber auch gereinigt werden.“
Futter für die Vögel soll immer frisch sein, da Nüsse vom vergangenen Jahr ranzig sind und damit Schimmelsporen und andere Giftstoffe enthalten. Man sollte den Tieren sowohl Körner als auch Weichfutter wie Haferflocken, Rosinen oder halbierte Äpfel anbieten. Auf keinen Fall füttern wir unseren gefiederten Freunden Brot oder andere Speisereste, die unweigerlich zum Tod führen.
Ein naturnaher Garten bietet im Sommer wie auch im Winter die beste Möglichkeit für Wildvögel und andere Tiere zum Überleben. Werden im Herbst die Stauden nicht zurück geschnitten, finden Vögel in den getrockneten Blütendolden immer etwas Nahrung.“ so das Fazit der TSI. „Unter getrocknetem Laub und Pflanzenresten entdecken Amseln und Co. bestimmt etwas zum Fressen.“
Die Informationsbroschüre „Vogelschutz“ mit Tipps zur Winterfütterung und Baupläne für Weichfutter- oder Körnersilos können kostenlos bei aktion tier in Berlin angefordert oder unter www.aktiontier.org, Rubrik „Bastelecke“ abgerufen werden.

05.02.2010

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Lebende Tiere unterm Weihnachtsbaum?

Tierschutzinitiative Odenwald rät vom unüberlegtem schenken leidensfähiger Wesen ab.

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und alle Welt macht Weihnachtseinkäufe. In der Hektik kommt vielleicht manchem die Idee, dass ein lebendes Tier doch eine schöne Überraschung sein könnte. Genau das befürchtet die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. Denn diese Tiere landen nicht selten im Tierheim, wenn die Besitzer dann feststellen, dass sie die grundsätzlichen Bedingungen, die eine Tierhaltung gleich welcher Art stellt, nicht erfüllen können oder wollen.

Die Tierschutzinitiative bittet daher alle, die sich mit dem Gedanken an eine „lebendige Überraschung“ tragen, folgende Punkte gut zu überdenken: Ist ein Tier im Haus oder der Wohnung erlaubt, und gibt es eine erwachsene Person, die sich für die Pflege verantwortlich fühlt? Wer nimmt das Tier, wenn man ein paar Tage oder länger verreisen will? Sind die Kosten für Tierarzt, eventuell Steuern und Haftpflichtversicherung sowie Futter bedacht worden? Ein Tier lebt nicht nur einen Monat. Hunde und Katzen können mehr als zehn Jahre alt werden, Pferde sogar bis zu dreißig Jahre. Meerschweinchen neigen zu tiefen Depressionen, wenn man sie ohne Artgenossen hält. Auch Vögel, die allein und in zu kleinen Käfigen gehalten werden, leiden unter dieser Eintönigkeit. Goldhamster sind hauptsächlich in der Nacht aktiv und daher wenig geeignet, Kindern Freude zu machen. Die beliebten Zwerghasen wehren sich gegen aufdringliche Kinderhände gerne durch Bisse. Außerdem ist es eine Folter für sie, wenn sie ihr Dasein ohne Artgenossen fristen müssen. Selbst Katzen sind nur bedingt Einzelgänger und daher kein bequemes Haustier für Berufstätige: Die Katze betrachtet den Menschen, der sie versorgt, als Artgenossen und braucht Zuwendung. Noch mehr Zuwendung braucht der Hund. Er ist das Haustier, das sich dem Menschen am besten anpasst. Dafür aber erfordert seine Haltung am meisten Zeit. Gerade junge Hunde müssen erst erzogen werden. Sie danken dies später mit einem Verhalten, das den Lebensgewohnheiten des Menschen adäquat ist, und sind weder eine Belästigung noch eine Gefahr für andere Menschen.

Kann man all dies an einem vorweihnachtlichen, verkaufsoffenen Samstag mit Sorgfalt bedenken? Die Tierschutzinitiative sagt „Nein“ und empfiehlt, die Anschaffung eines Tieres, bei dem diese Fragen nicht geklärt sind, bis nach Weihnachten zu verschieben. Sie weist auch darauf hin, dass sowohl in ihren Pflegestellen als auch in den Tierheimen viele Hunde, Katzen und Kleintiere sehnlichst auf ein dauerhaftes Zuhause warten. Bei der Tierschutzinitiative kann man sicher sein, ein Tier zu bekommen, das tierärztlich untersucht ist und dessen spezielle Wesensmerkmale genau beobachtet wurden. Bis es zu seinem neuen Besitzer kommt, wird es in einer Pflegestelle liebevoll betreut. Außerdem berät die Tierschutzinitiative über die Haltung und Pflege der Tiere.

Weitere Infos: Tel.: 06253/6527, 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

08.12.2009

Tierschutzinitiative Odenwald: Vorweihnachtlicher Basar mit Überraschungsgästen

Ansehnlichen Betrag für die Tierschutzarbeit eingenommen

Rimbach. So viele zweibeinige und vierpfotige Besucher hatte die Tierschutzinitiative Odenwald (TS) auf ihrem vorweihnachtlichen Basar am Sonntag in der Mehrzweckhalle schon lange nicht mehr. Wieder einmal konnte die TSI auch einen ansehnlichen Betrag für den Tierschutz einnehmen. Es zeigte sich einmal mehr, dass dieser Basar inzwischen bei den Bürgern gut aufgenommen wird. Gleichzeitig ist er auch Treffpunkte vieler Tierliebhaber und besonders der Tierschützer, die einem vernachlässigten Tier mit Hilfe der TSI ein neues Heim gegeben haben. Auch Überraschungsgäste kamen an diesem Sonntag zum TSI- Basar. Schon von weitem hörte man fröhliches vielstimmiges Gebell von 25 Hunden aus der Pfalz, die sich gerade erst auf dem Schulhof begrüßten. Spontan hatten sich nämlich Mitglieder der Tierhilfe Pfalz entschlossen, der TSI an diesem Tag einen Besuch abzustatten. Beide verbindet die Zusammenarbeit mit der spanischen Tierschutzorganisation Alba. Deren Vorsitzende Jutta Grohall hatte die Idee zu dem Überraschungsbesuch und sich selber noch am Morgen ins Flugzeug gesetzt. Liebevoll betrachtete sie nun die ehemaligen spanischen Hunde der Pfälzer Gäste, denen es bei ihren deutschen Herrchen und Frauchen nun so gut geht. „Ich kenne die Geschichte jedes einzelnen Hundes“, sagte sie bewegt. Einen „Riesenansturm“ registrierte derweil in der Mehrzweckhalle die 2. Vorsitzende der TSI, Gisela Bloos. 45 Kuchen, von TSI- Mitgliedern selbst gebacken und gespendet, waren ebenso schnell ausverkauft wie die Gemüsesuppe. Selbstgemachte Weihnachtsgestecke, Marmelade, Plätzchen, reich verzierte Kerzen und Türschmuck gehörten wieder zu den alljährlichen Besonderheiten dieses Basars. Auch die leckeren Hundekekse waren wieder ein Renner. Beim gut sortierten Bücherangebot aus zweiter Hand griffen die Käufer in diesem Jahr vor allem nach den Romanen. Ein Höhepunkt dieses Basars war auch der Besuch der WDR-Fernsehjournalistin Claudia Ludwig, bekannt durch die Sendungen „Tiere suchen ein Zuhause und „Herrchen gesucht“. Sie setzt sich besonders für den Auslandstierschutz im südlichen Europa ein. 2006 bekam sie im Rahmen der Jubiläumsfeier zu „10 Jahre Tiere suchen ein Zuhause“ die höchste Auszeichnung des Deutschen Tierschutzbundes, die Franz- von- Assisi- Medaille.

Sie selbst hat zwei Hunde und mehrere Katzen aus südlichen Ländern und bezeichnet sie als „anpassungsfähig und bescheiden“. Eindringlich erzählte sie die Geschichte ihres Schäferhundes Matteo, den sie „in erbärmlichem Zustand“ beim Joggen in Sizilien fand. Eine lange Reihe von Besuchern bildete sich dann auch an ihrem Tisch, um sich ihre Bücher „“Straßenhund – über das Glück mit Streunern zu leben und wie es gelingt“ sowie „Wenn ein Haustier stirbt“ signieren zu lassen. Gerade das letztere ist ein einfühlsamer Ratgeber für jeden Tierfreund. Viel Zuspruch bekam auch wieder der Losverkauf für die Tombola, die mit Hauptgewinnen wie Gartenstuhl, Kaffeegeschirr, Dampfbügeleisen und Computerzubehör glänzen konnte. Schon am frühen Nachmittag waren die meisten Gewinne abgeräumt. Viele Besucher trugen sich auch in die Unterschriftenlisten ein zu den Themen Tierversuche, Schlachttiertransporte, Freilandhaltung von Hühnern, Pelztragen und Gänsestopfleber. Jede Unterschrift, so sind die TSI- Mitglieder überzeugt, kann zur Verbesserung der Lebenssituation von Tieren beitragen, auch wenn die Tierschützer oft über Jahre dafür kämpfen müssen.

Einen hohen Einsatz für die Organisation und Durchführung dieses Basars leisteten wieder die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre. Ihnen allen sagte Gisela Bloos am späten Sonntagnachmittag ein herzliches Dankeschön.

Ein Dank geht ebenso an alle, die durch Geld- und Sachspenden zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

25.11.2009

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Tödliche Gefahr für Hunde

Die auch im September zu erwartenden heißen Tage veranlassen die Mitarbeiter der Tierschutzinitiative Odenwald dazu, nochmals vor der Gefahr zu warnen, Hunde im Auto zu belassen.

Die meisten Hundehalter denken, dass ein paar Minuten nicht schlimm sind. In einem geparkten Auto kann die Temperatur innerhalb weniger Minuten auf über 70 Grad ansteigen, da bringt auch ein wenige Zentimeter geöffnetes Fenster keinen Ausgleich.So verwandelt sich das Fahrzeug in der prallen Sonne schnell in eine tödliche Falle. Selbst bei vermeintlichen Schattenplätzen wird es im Auto durch wandernde Sonne viel zu heiß.
Hunde können innerhalb von 15 Minuten einen Hitzschlag erleiden.

Die Bitte der TSI an die Bevölkerung: Wenn Sie einen Hund in einem Auto sehen, nehmen Sie Verbindung mit der Polizei oder der TSI auf. Sollte der Halter des Fahrzeugs nicht gefunden werden, öffnet die Polizei das Fahrzeug.

Zur Unterstützung der „tasso“-Aktion „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ können Sie kostenlos im Internet Karten zum Verteilen unter www.tasso.net anfordern. 

Kontakt TSI Tel.: 0700/0410-6666 oder 06253/6527, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

01.09.2009

Haben Kitze ab 2011 mehr Überlebenschancen durch neues Gerät?

Tierschutzinitiative Odenwald: Gast im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt/ Projekt Wildretter

Rimbach. Wird es im Frühjahr 2011 ein Gerät geben, mit dem man Kitze zuverlässig aufspüren kann? Diesen Eindruck gewann das Mitglied der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) und Organisatorin der Aktion „Kitzrettung mit Schulen“, Ursula Rühenbeck, bei einem Besuch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen/München.

Sie war vom DLR zu einem der halbjährlichen Seminare über das neue Projekt Wildretter eingeladen worden. Bei diesem Seminar stellen die beteiligten Wissen- schaftler dar, wie weit sie mit ihren Forschungen gekommen sind, seitdem das Projekt 2007 vom Bundesministerium für Bildung- und Forschung mit 1,5 Millionen Euro genehmigt wurde.

Die Tierschutzinitiative Odenwald, die 2003 den Tierschutzpreis des Landes Hessen erhielt für ihr Projekt „Kitzrettung mit Schulen“, engagiert sich nach wie vor nicht nur vor Ort, sondern begleitet auch aufmerksam die Entwicklung dieses Forschungsprojektes im DLR. Dafür hatte die TSI lange gekämpft mit Unterschiften- sammlungen und zahlreichen Briefen an Entscheidungsträger. Dabei hatte sie seit 2001 engen Kontakt mit dem DLR, seitdem der Wissenschaftler Dr. Tank Volker auf Einladung der TSI in Rimbach den mit dem DLR entwickelten Infrarot-Wildretter der Firma ISA Industrieelektronik vorstellte.

Dieses Tragegerät spürt die Kitze auf, indem es auf Temperaturunterschiede reagiert und ist solange zuverlässig, solange die Sonne die Wiese nicht erwärmt hat. Ein solches Gerät besitzt auch die TSI und konnte sich von seinen Vorzügen und seinen Nachteilen überzeugen, denn einerseits wurden damit Kitze gefunden, andererseits meldete das Gerät auch erwärmte Erdhügel. Den Wissenschaftlern des DLR war klar, dass ein zuverlässiges Gerät weit mehr können müsste, als den Temperaturunterschied eines Objektes in der Wiese anzuzeigen.

Das neue Gerät wird zusätzlich zur Infrarotkamera mit einem Mikrowellensensor ausgestattet sein. Damit wird der Wassergehalt eines Objektes gemessen. Da Lebewesen zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, kann damit ein Kitz zuverlässig von einem erwärmten Erdhügel unterschieden werden. Außerdem sollen Videokamera und eine intelligente Bilderkennungssoftware das Aufspüren der Kitze erleichtern. Vor allem aber soll das Gerät an die Mähmaschine angeschlossen werden. Die wissenschaftliche Koordination im DLR liegt bei Dipl.- Ing. Martin Israel. Auch in diesem Jahr machten die Wissenschaftler praktische Erfahrungen beim Kitzretten vor Ort. Dies sei auch unerlässlich, so TSI-Mitglied Ursula Rühenbeck, denn kaum jemand, der nicht Kitze im hohen Gras gesucht habe, stelle sich vor, wie schwierig sie zu finden seien.

Die Versuchsanordnungen, die bei diesem Seminar vorgestellt wurden, zeigten denn auch, wie komplex die notwendig Forschung für das neue Gerät ist. Aus der Praxis war ein Vertreter des Landmaschinengeräteherstellers Claas zugegen sowie ein Vertreter des Landesjagdverband Bayern. Die Innovation und Technik GmbH entsandte im Auftrag des Bundesforschungsministeriums eine Teilnehmerin, die die zweckmäßige Verwendung des Geldes überwacht. Am Ende der Forschung wird ein Prototyp des Wildretters stehen, der maximal 3000 Euro kosten soll. Die TSI mit ihrer Erfahrung im Kitzretten sieht allerdings weitere ungelöste Fragen: Wer wird den Landwirt begleiten, das Kitz bergen, es unter einer Holzkiste am Rande der Wiese sichern und es später wieder freilassen? Und werden die Lohnmäher, die unter Zeitdruck arbeiten, bereit sein, für die Kitzrettung ihre Mähmaschine immer wieder anzuhalten?

Weitere Informationen: Tierschutzinitiative Odenwald e.V., Tel. 0700/0410-6666, Fax 0700/0410-7777 (12,4 ct/min aus dem Festnetz, Mobil evtl. abweichend) – E-Mail: info@tierschutzinitiative-odenwald.de – Internet: www.tierschutzinitiative-odenwald.de – Spendenkonto: Kto.-Nr. 41 624, Sparkasse Odenwaldkreis, BLZ: 508 519 52

10.07.2009


Hilfe für Wildtiere bei Hitze

Tierschutzinitiative bittet um Unterstützung

Die Temperaturen der letzten Tage um die 30 Grad machen den Mitgliedern der TSI Sorgen.

Besonders die Wildtiere, Vögel, Eichhörnchen, Igel und andere, in unserer unmittelbaren Umgebung lebenden Tiere finden bei großer Hitze wenig Wasser.

Die TSI bittet deshalb darum, dass die Tierfreunde flache, standfeste Schälchen mit Wasser an mehreren Stellen im Garten oder auf Balkonen verteilen. Wenn es die Größe des Gartens erlaubt, nicht in unmittelbarer Nähe des Menschen. Diese Näpfe sollten möglichst täglich mit frischem Wasser aufgefüllt werden, da Vögel mit großem Vergnügen ein Ganzkörperbad in diesen Behältnissen nehmen. Auch Igel müssen ihren Durst mit Wasser löschen. Sie dürfen keine Milch bekommen, weil diese zu schweren Durchfällen führt. Stattdessen kann den stachligen Gesellen in der Nähe der Wassertöpfchen etwas Katzentrockenfutter angeboten werden.

Weiterhin möchten die Mitglieder der TSI darauf aufmerksam machen, dass in einem Teich immer ein Brett oder ein breiter Stock liegt, der ans Ufer führt, so dass hineingefallene Tiere sich an Land retten können.Eine Selbstverständlichkeit sollte es sein, dass Regentonnen oder andere Sammelbehälter für Regenwasser mit einem Deckel abgedeckt werden. So können sie weder für Kinder noch für Tiere zur Gefahr werden.

Weitere Informationen: Tierschutzinitiative Odenwald e.V., Tel. 0700/0410-6666, Fax 0700/0410-7777 (12,4 ct/min aus dem Festnetz, Mobil evtl. abweichend) – E-Mail: info@tierschutzinitiative-odenwald.de – Internet: www.tierschutzinitiative-odenwald.de – Spendenkonto: Kto.-Nr. 41 624, Sparkasse Odenwaldkreis, BLZ: 508 519 52

07.06.2009


Vierbeiniger Besuch im Johanniterhaus

Aktion: Tierschutzinitiative Odenwald ist mit mehreren Hunden zu Gast in dem Seniorenheim – Die tierischen Gäste bereiten den Heimbewohnern viel Freude – Freundliches Wesen wichtig

RIMBACH. Dass der Hund nicht umsonst oft als bester Freund bezeichnet wird, zeigte sich am Dienstagmittag beim Besuch einiger Mitglieder der Tierschutzinitiative Odenwald mit ihren Vierbeiner im Rimbacher Senioren- und Pflegeheim Johanniterhaus: Die Vierbeiner schafften es im Handumdrehen, den Heimbewohnern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Bei etlichen der älteren Damen und Herren kamen schöne Erinnerungen an eigene Haustiere zurück, die sie mitunter jahrelang begleitet haben.

Die mitgebrachten Hunde waren von Mitgliedern der Tierschutzinitiative sorgfältig daraufhin ausgewählt worden, dass sie auch Fremden gegenüber ein freundliches und geduldiges Wesen zeigen. Sie ließen sich unermüdlich streicheln. Den älteren Herrschaften gefiel das Kraulen der Vierbeiner nicht weniger: Sie strahlten und hätten sicherlich so manchen Hund gerne im Heim behalten. Als dann auch noch drei junge Damen mit ihren Hunden „Dog dancing“ vorführten, staunten die Senioren im Johanniterhaus nicht schlecht.

Zustande gekommen war die Begegnung durch die Idee von Kreisseniorenbeiratsmitglied Hilde Katharina Herrnböck, die gute Kontakte zur Tierschutzinitiative hat: Bei Besuchen im Johanniter-Haus hatte sie gesehen, wie viel Freude die dortigen Bewohner an tierischen Gästen haben. Daraufhin hatte sie sich mit Gisela Bloos und Renate Meister von der Tierschutzinitiative sowie mit Annette Bach und Petra Hebenstreit vom Sozialdienst des Johanniter-Hauses zusammengesetzt und den „tierischen“ Nachmittag organisiert

Weitere Informationen: Tierschutzinitiative Odenwald e.V., Tel. 0700/0410-6666, Fax 0700/0410-7777 (12,4 ct/min aus dem Festnetz, Mobil evtl. abweichend) – E-Mail: info@tierschutzinitiative-odenwald.de – Internet: www.tierschutzinitiative-odenwald.de – Spendenkonto: Kto.-Nr. 41 624, Sparkasse Odenwaldkreis, BLZ: 508 519 52

03.07.2009


TSI beendet Zusammenarbeit mit Tier-Net

Verein hofft auf direkte Übernahme von Futterpatenschaften

Nach einer Laufzeit von mittlerweile über 2 Jahren hat die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) die Zusammenarbeit mit ihrem Futterlieferanten Tier-Net e.V. beendet. „Ich möchte diese Bekanntgabe dazu nutzen, mich ganz herzlich bei den Spendern zu bedanken, durch deren Unterstützung wir vielen Tieren helfen konnten“, sagt die 2. Vorsitzende Gisela Bloos. „Die Futterspenden waren sehr hilfreich für uns, da die Kosten für die Versorgung der Tiere in unseren Pflegestellen, die Fütterung wild lebender Katzen und die Verpflegung unserer Tiere auf den Gnadenhöfen doch eine ganz erhebliche Belastung für unsere Tierschutzkasse bedeuten. Deshalb hoffen wir auch, dass sich möglichst viele der bisherigen Spender für eine direkte Futterpatenschaft bei uns entscheiden.“

Formulare für den Abschluss von Futterpatenschaften können bei der TSI-Geschäftsstelle in Wald-Michelbach (Heidelberger Str. 18) angefordert oder vom Internet heruntergeladen werden. „Anders als dies bei Tier-Net möglich war, stellen wir den Spendern auch gern eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt aus“, ergänzt Schatzmeisterin Esther Görlich. Eine Kündigung des Vertrags mit Tier-Net seitens der Spender sei nicht erforderlich, da die Rechtsgrundlage für den Einzug weiterer Gelder durch Tier-Net mit der Beendigung der Zusammenarbeit mit der TSI entfalle. Görlich rät den Spendern allerdings, ihr Konto zu beobachten und eventuelle weitere Abbuchungen durch Tier-Net zurückzufordern. Dies ist bis zu 6 Wochen nach der Buchung ohne Angabe von Gründen jederzeit möglich. Eine kurze Info an das eigene Geldinstitut genügt.

Eine Möglichkeit zur spontanen Unterstützung der TSI besteht in der Nutzung der in mehreren Geschäften aufgestellten Futterboxen. Solche Futterboxen stehen bei den Edeka-Aktiv-Märkten in Rimbach und Wald-Michelbach, bei WiBa Haus-Garten-Heimtierbedarf in Mörlenbach, beim Toom-Markt in Michelstadt und bei Star Tierfreund in Erbach.

Weitere Informationen: Tierschutzinitiative Odenwald e.V., Tel. 0700/0410-6666, Fax 0700/0410-7777 (12,4 ct/min aus dem Festnetz, Mobil evtl. abweichend) – E-Mail: info@tierschutzinitiative-odenwald.de – Internet: www.tierschutzinitiative-odenwald.de – Spendenkonto: Kto.-Nr. 41 624, Sparkasse Odenwaldkreis, BLZ: 508 519 52

28.04.2009


Zahl der Tierversuche auf Rekordhoch

Tierschutzinitiative Odenwald erinnert zum Tag des Versuchstieres am 24. April an die Qual der Tiere

Der 11. März 2009 ist ein Meilenstein in der Bekämpfung der Tierversuche. An diesem Tag trat die 7. Änderung der EU- Kosmetikrichtlinie in Kraft. Von dem Zeitpunkt an sind Tierversuche auch für kosmetische Inhaltsstoffe und die Vermarktung von Kosmetik, die im Tierversuch getestet wurde, EU-weit verboten.
Für Tierschützer ist das jedoch kein Grund zum Aufatmen:

Die folgenden Zahlen verdeutlichen, dass immer mehr Tiere für Tierversuche, speziell für die Pharmaindustrie missbraucht werden und ein qualvolles Dasein führen.

Die Zahl der Tierversuche in Deutschland ist offiziellen Statistiken zufolge weiterhin ansteigend. Im Jahr 2007 gab es 2,6 Millionen Tiere (2006: 2,2 Mio. Tiere), die zu Versuchszwecken missbraucht wurden. Neben Affen werden auch Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse, Hunde und Katzen für Tierversuche verwendet. Konkret bedeutet das, dass die Zahl der für Versuche benutzten Katzen von 586 auf 802 anstieg, die der Hunde von 4260 auf 4794 und bei den Pferden gab es sogar einen Anstieg 641 auf 2546! Versuchstiere.

Einige Wissenschaftler halten hartnäckig daran fest, dass Tierversuche der einzige Weg seien, Medikamente auf die Brauchbarkeit für den Menschen hin zu testen. Generell verlangt der Gesetzgeber für die Zulassung einer jeden neuen chemischen Verbindung, nicht nur zu medizinischen Zwecken, Tierversuche.

„Die Politiker sollten endlich das gesicherte Wissen der Ärzte gegen Tierversuche zur Kenntnis nehmen.“, so die TSI. Gleichzeitig müssten die Bürger erkennen, dass es ihnen nicht an Medikamenten fehlen wird, wenn die Tierversuche eingestellt werden.

Vielfach wird argumentiert, dass man erst am Tier forschen muss, um den Menschen keinen unnötigen Risiken auszusetzen. Die heutigen Technologien und alternativen Methoden machen Tierversuche überflüssig und sind im Ergebnis eindeutig aussagekräftiger. Unter www.datenbank-tierversuche.de kann man nachlesen, mit welchen modernen Methoden wie der Magnetresonanz-Tomographie, eine ethisch vertretbare Forschung vollzogen werden kann. Es ist auch längst bekannt, dass die Erkenntnisse aus der Forschung am Affenhirn nicht auf die Humanmedizin übertragbar sind. Schon allein deswegen ist es zweckmäßig, das „Zielgehirn“ zu untersuchen und nicht das eines Tieres.

Die Bundesregierung will sich nach offiziellen Angaben in Koalitionsverhandlungen dafür einsetzen, dass zügig alternative Methoden für Versuche entwickelt werden. „Bleibt zu hoffen“, so die TSI, „dass es schnellstmöglich zu einer Einigung der Parteien kommt und Tierversuche grundsätzlich verboten werden.“

Weitere Infos: Tel.: 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de , Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

23.04.2009


Vierbeinige Gäste bringen viel Freude

Tierschutzinitiative Odenwald sucht dringend Pflegestellen

Dass vierbeinige Gäste eine Bereicherung für die ganze Familie sind, haben schon viele „Pflegeeltern“ erfahren, die für die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) heimatlose Tiere aufnehmen, bis ein endgültiges Zuhause gefunden wird. Immer wieder kommt es deshalb vor, dass aus dem Pensionsgast ein Familienmitglied wird. Für die Tiere ist es natürlich ideal, wenn ihnen ein weiterer Wechsel erspart bleibt. Für die TSI bedeutet das aber eine Pflegstelle weniger – auch wenn sie sich natürlich auf der anderen Seite für den „Glückspilz“ freut. „Wir haben halt einfach viel zu wenig Pflegestellen“, bedauert Vorstandsmitglied Gisela Bloos, zuständig für Tiermissstände und Tiervermittlung, „dabei ist die Aufnahme von Pflegetieren völlig problemlos und eine ideale Gelegenheit für alle Tierfreunde, die sich nicht langfristig binden wollen oder können. Vor allem Rentnerehepaaren, die über etwas mehr Zeit verfügen, machen vierbeinige Pensionsgäste meist große Freude. Aber leider haben wir bisher viel zu wenig solche Adressen, so dass wir so manches hilfsbedürftige Tier aus Mangel an Pflegeplätzen abweisen müssen.“

Sich einen Hund oder eine Katze „auf Zeit“ zu leisten, ist ganz einfach. Interessenten melden der Tierschutzinitiative, dass sie ab und an bereit sind, ein Tier zu betreuen. Eine Verpflichtung gehen sie damit nicht ein, es fallen auch keine Kosten an. Wenn dann Not an Mann bzw. Frau ist, fragt die Tierschutzinitiative nach, ob es derzeit möglich ist, ein Tier aufzunehmen, bringt den neuen Hausgenossen vorbei, steht mit Rat und Tat zur Seite und übernimmt selbstverständlich die Unterhaltskosten. Parallel dazu sucht der Verein ein endgültiges Zuhause für den Schützling.

Die Tierschutzinitiative Odenwald hofft auf zahlreiche Anrufe unter 06253/6527 oder 0700/0410-6666 oder auf Kontaktaufnahme per Internet: www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de

10.06.09


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Frühjahrsbasar der Tierschutzinitiative Odenwald- ein voller Erfolg

Alle Einnahmen kommen ausschließlich dem Tierschutz zugute

Viele Zwei- und Vierbeiner kamen zum Frühjahrsbasar der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) in die Mehrzweckhalle der Gebrüder-Grimm-Schule. Der Andrang war groß, denn wieder gab es viele Attraktionen. Ganz oben in der Publikumsgunst stand, wie schon in den Vorjahren, die Tombola. Mit 300 Preisen war sie erneut gut bestückt. Zu den begehrten Objekten, die bis zum Mittag bereits glückliche Gewinner in Empfang genommen hatten, gehörten: Wasserkocher, Dampfbügeleisen, Herrenarmbanduhr und Mokkageschirr.
An den Flohmarktständen gab es auch Gedränge bei der Begutachtung von Essgeschirr, Gläsern, Tischwäsche, Puppen, Hundemäntel für die kleinen Vierbeiner und vielen Gebrauchsgegenständen. Von Mitgliedern der TSI selbst gemacht wurden angeboten: Kleine, liebevoll bemalte Geschenkdosen, Grußkarten, Fensterbilder, Topflappen, Ostergestecke, Marmelade und Holunderlikör. Umlagert war auch das gut sortierte Buchantiquariat.
Große Freude herrschte bei den TSI- Mitgliedern, wenn die vierbeinigen „Ehemaligen“ mit ihren Herrchen und Frauchen zu Besuch kamen. Schwanzwedelnd, freundlich und gut genährt stellten sich die Hunde vor, für die ein neues Zuhause gefunden worden war. Auch Katzenbesitzer kamen zu Besuch. Die Sicherheit, dass es den Hunden und Katzen nun gut geht, entschädigt immer wieder die TSI- Mitglieder, die sich um die Vermittlung gekümmert haben, für ihre viele Arbeit.
Für viele Besucher war es selbstverständlich, sich in die Listen einzutragen mit denen die TSI für einen besseren Tierschutz wirbt. Dabei standen folgende Themen im Vordergrund: Eine neue Verordnung zum Halten von Mast- und Zuchtkaninchen, ein Stopp dem Robbenmord, ein Ende der grausamen Schlachttiertransporte sowie der Tierversuche und ein Appell gegen die Gänsestopfleber. Viele Besucher suchten auch das Gespräch mit den TSI- Mitgliedern zu bestimmten Tierschutzthemen. Mit viel Aufmerksamkeit wurde aufgenommen, dass ab 11. März 2009 in der EU keine Kosmetika mehr verkauft werden dürfen, die an Tieren getestet wurden und auch Tierversuche für Inhaltsstoffe verboten sind. Erfreut zeigten sich viele Besucher über die Information, dass ein kanadischer Senator ein Ende der Robbenjagd fordert und die Europäische Kommission derzeit über einen Gesetzentwurf für ein EU-weites Handelsverbot von Robbenprodukten entscheidet.
Positiv wurde auch aufgenommen, dass die TSI nun aus zwei Vereinen besteht, nämlich die „TSI ohne Grenzen“ und die „TSI Odenwald“. Dadurch können die Bürger und Bürgerinnen selbst entscheiden, ob sie Tieren aus dem Ausland oder dem Inland mit ihrer Spende helfen wollen (wir berichteten). Mehrere Besucher schlossen an diesem Tag eine Kombi-Mitgliedschaft für beide Vereine ab.
Nach schönen Schnäppchen und eingehenden Gesprächen nahmen die Besucher gerne das Angebot von Kaffe, Kuchen und einer Gemüsesuppe an. Die beliebte Kuchentheke war dieses Mal mit 42 selbstgebackenen Kuchen bestückt.
Damit alles reibungslos lief, konnte sich die 2. Vorsitzende Gisela Bloos, die die Basare ins Leben gerufen hat, wieder auf viele Helfer verlassen. Ihnen galt am Ende eines erfolgreichen Tages wieder ihr besonderer Dank. Dankbar ist die TSI auch den vielen treuen Besuchern, die jedes Jahr für eine schöne Einnahme sorgen, die voll und ganz dem Tierschutz zugute kommt.
Tel.: 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.
03.04.2009


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Baumfällarbeiten gefährden Eichhörnchen-Nachwuchs

TSI bittet um Rücksicht

Der Frühling kommt und jeder Gärtner freut sich auf die Arbeit in seinem Garten. Dazu gehört auch, dass Bäume beschnitten und, wenn nötig, gefällt werden. Die Tierschutzinitiative Odenwald schließt sich aus diesem Grund einer Pressemitteilung ihres Kooperationspartners „aktion tier-menschen für tiere e.V.“ an, in dem darauf hingewiesen wird, dass die Aufzucht der Eichhörnchenbabys gerade stattfindet.

Eichhörnchen bringen ihre Jungen im Januar zur Welt und sie verbleiben bis zu 6 Wochen in ihrem Nest (Kobel). Danach werden sie in ein anderes, zwischenzeitliches Nest gebracht. Man kann sie aber auch in Baumhöhlen finden, wo sie besonders gut versteckt sind.

Da der Januar sehr kalt war, ist es sehr gut möglich, dass die Eichhörnchen erst im Februar geworfen haben und die Aufzucht der Jungtiere bis in den März, April hinein dauert.

„Bevor ein Baum gefällt wird, vergewissern Sie sich bitte, dass sich keine bewohnten Nester darin befinden.“, so Marina Rosenbusch, Vorstandsmitglied der TSI. „ Läuft ein Muttertier panisch am Stamm auf und ab, so kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass es ihre Jungen schützen will. In dem Fall sollte man mit der Fällung noch solange warten, bis der Kobel verlassen wird.“

Wie dringend es ist, diese Information weiterzugeben, zeigt folgende Zahl: Allein in den letzten Tagen hat die Auffangstation der Eichhörnchen-Hilfe Berlin- Brandenburg e.V. fast 100 Eichhörnchenjunge zur Aufzucht bekommen. Je jünger die Tierbabys sind, umso geringer ist die Chance, dass sie gelingt.

Info.: Eichhörnchennotruf-070020020012, www.eichhörnchen-notruf.de oder 06253/6527
20.03.2009


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Frühjahrsbasar der Tierschutzinitiative Odenwald

Die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) lädt ganz herzlich zu ihrem traditionellen Frühjahrsbasar ein.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 15. März von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der Brüder-Grimm-Schule Rimbach (Brunnengasse 41) statt.

Zum Verkaufsangebot, das neben hübschen Frühjahrsgestecken überwiegend aus gut erhaltenen, zum Teil neuwertigen Flohmarktartikeln besteht, gehören weiterhin Spielsachen, CDs, Schmuck, Handarbeiten, Haushaltswaren, Dekoratives fürs Heim, verschiedene Sorten Marmeladen sowie selbst hergestellter leckerer Holunderlikör. Neben der Tombola, die viele, teils hochwertige Preise verspricht und einem Buchantiquariat bieten die Mitglieder der TSI wieder ihren köstlichen selbstgebackenen Kuchen an. Der kann gleich vor Ort bei einer Tasse Kaffee verzehrt werden oder man nimmt ihn mit nach Hause.

Zur Mittagszeit wird eine selbst zubereitete Kartoffelsuppe mit Bauernbrot angeboten. Selbstgebackene Butterbrezeln vervollständigen den kulinarischen Genuss.

Natürlich gibt es jede Menge Informationen rund um den Tierschutz und zur Arbeit der Tierschutzinitiative Odenwald.

Der Erlös und die Spenden kommen ausschließlich der Tierschutzarbeit zugute.
Weitere Informationen: Tel.:0700/0410-6666 oder 06253/6527,
Internet: www.tsi-odenwald.de, info@tsi -odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

04.03.2009

Tierschutzinitiative sucht „Hundewiese“

Um die Vermittlungschancen für ihre Schützlinge noch weiter zu verbessern

und um Familien mit ihren neuen Vierbeinern nach der Vermittlung noch ein Stück begleiten zu können, sucht die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. ein Gelände, gern auch eine Reithalle oder Ähnliches, wo sie regelmäßige Treffen (bevorzugt samstags) organisieren kann.
„Es ist für uns oft die einzige Möglichkeit“, so die 2. Vorsitzende Gisela Bloos, „Pflegehunde von der Leine zu lassen. Und nichts ist wichtiger für einen Hund, als sich frei entfalten zu können, zu rennen und mit Artgenossen zu spielen. Weil sich viele Hunde in der Wohnung ihrer ‚Pflegeeltern’ ganz anders verhalten, als in neutraler Umgebung hilft uns ein solcher Hundetreff auch, unsere Tiere besser kennenzulernen, sodass wir dann die passenden Familien für sie finden können.“
Bei den Treffen berät das Team der TSI die Hundehalter und Pflegestellen bei allen Fragen rund um den Hund und gibt wertvolle Hilfestellungen. Die Hundetreffs bieten aber auch zukünftigen „Herrchen“ und/oder „Frauchen“ die Chance, gleich mehrere Hunde an einem Ort anschauen zu können.
Zurzeit scheitert dieser Service der TSI allerdings an einem verfügbaren Platz. Deshalb suchen die Tierschützer dringend eine mindestens etwa 800 bis 1000 m² große Fläche. Ein bereits bestehender Zaun wäre natürlich von Vorteil. Optimal wäre eine gut zu erreichende Lage mit Parkmöglichkeit in Weschnitztal oder Überwald. Auch ein eingezäuntes Firmengrundstück wäre geeignet, da die Tierschützer den Platz nur an den Wochenenden benötigen. „Dass wir einen uns zur Verfügung gestellten Platz sauber hinterlassen und eventuelle Hinterlassenschaften unsere vierbeinigen Gäste sorgfältig beseitigen, versteht sich von selbst“, versichert Vorstandsmitglied Claudia Nickaes-Ley, die die Hunde gemeinsam mit Gisela Bloos und Daniela Mader betreut und auch für deren Vermittlung zuständig ist.
Wer die Tierschutzinitiative Odenwald bei diesem Projekt unterstützen möchte, wendet sich bitte an Tel. 06253/6527 oder 06068/4785493

13.01.2009


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Stopfleber- nein danke!

TSI für Importverbot von Stopfprodukten

Weihnachten steht vor der Tür und Enten- und Gänsestopfleber gehören traditionell zum Angebot der Lebensmittelmärkte und Gaststätten. Stopfleber oder auch vornehm „Foie Gras“ genannt, wird in mehren Ländern, so Frankreich, Ungarn, Polen, China u. a. produziert und konsumiert. In Deutschland ist es per Gesetz verboten.

Im Jahr 2007 wurden weltweit 27.000 Tonnen Stopfleber „hergestellt“. Welche Qual für die Tiere!!

Wie wird eine Stopfleber „produziert“?
Achtzig Millionen Entenküken werden jedes Jahr für die Produktion von Stopfleber geboren. Sobald sie geschlüpft sind, werden die meisten der weiblichen Tiere aussortiert für den Tod durch Vergasen oder Zerquetschen. Die Stopfung der männlichen Tiere beginnt nach 80 Tagen, wobei die meisten in winzige Einzelkäfige gesperrt werden, d.h. zweimal täglich wird ihnen ein Stopfrohr in die Luftröhre gestoßen und die Tiere werden mit Mastfutter gestopft. Schon hierbei kommt es häufig zu Verletzungen im Hals. Durch die Hektik der Massenabfertigung werden die Stopfrohre auch versehentlich in die Luftröhre geschoben und die Tiere ersticken qualvoll. Laut der Organisation „Vier Pfoten“ reagiert der Körper am Anfang des Stopfens mit Fieber, das mit Antibiotika bekämpft wird. „ Die Sterberate während der zweiwöchigen Zwangsmast ist 20mal höher als bei „normaler“ Entenmast.“ so TSI-Vorstandsvorsitzende Nicole Döringer-Kypke. „Die Leber ist auf das zehnfache des Normalgewichts angewachsen, die Tiere können sich nicht mehr bewegen, leiden unsägliche Qualen.“

Doch auch wer keine Stopfleber kauft, sollte bedenken, dass das Fleisch der Tiere ebenso in den Verkauf gelangt. „Vier Pfoten, Österreich“ hat eine schwarze Liste mit den Nummern herausgegeben, hinter denen sich die Stopfleberproduzenten verbergen. Die Liste ist im Internet unter www.vierpfoten.at herunter zuladen.

Dieses ist nur ein in der Öffentlichkeit weniger bekanntes Beispiel, wie Tiere absolut unnötig für unsere Lebensgewohnheiten leiden und sterben müssen. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Auf das Tierleid durch Pelzmode, Billigfleischangebote und Eier aus Quälerei hat die TSI schon mehrfach hingewiesen. Auf der Homepage des Vereins kann jeder seine Unterschrift gegen den Import von Stopfleberprodukten leisten. Durch umsichtiges Verbraucherverhalten kann dazu beigetragen werden, Tierleid zu mindern. Hinterfragen Sie die Art- und Weise, wie die Produkte, die Sie kaufen erzeugt bzw. beschafft werden. Der Verbraucher hat viel Macht. Nutzen Sie diese zum Wohl der Tiere!

Weitere Infos: Tel.: 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

11.12.2008


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Weihnachtsfutterspendenaktion der Tierschutzinitiative Odenwald

Die TSI betreut in ihren Pflegestellen viele Tiere, vor allem Hunde und Katzen.

Hinzu kommt die große Zahl der Straßenkatzen, die nicht nur medizinisch versorgt und kastriert sondern an Futterplätzen mit Futter versorgt werden müssen.

Dafür benötigen wir eine große Menge an Dosen- und Trockenfutter. Es wäre hilfreich, wenn viele tierliebe Menschen für unsere Schützlinge eine oder mehrere Dosen spenden würden. Dabei muss es kein Feinschmeckerfutter sein; vor allem Straßenkatzen freuen sich auch über das preiswerteste Futter. Da die Pflegekatzen vorübergehend im Haus gehalten werden müssen, fehlt es auch an einfachen Kratzbäumen.

„Im Namen unserer Tiere bedanken wir uns schon im Voraus für Ihre Spenden und wünschen Ihnen schöne vorweihnachtliche Tage.“ so Nicole Döringer-Kypke, 1. Vorsitzende der Tierschutzinitiative.

Die Futterspenden können in der Kriemhildstr.1 in Rimbach abgegeben werden.
Tel.: 06253/3490, 06253/807982, 0700/0410.
info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis,
Kto.-Nr.:41624, BLZ 50851952.

28.11.2008


Vorweihnachtlicher Basar der Tierschutzinitiative Odenwald

Die Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) lädt zu ihrem vorweihnachtlichen Basar am Sonntag, 16. November 2008 ein.

Von 10.00 bis 17.00 Uhr kann in Rimbach in der Mehrzweckhalle der Brüder-Grimm-Schule, Brunnengasse 41, nach Herzenslust in zum Teil neuwertigen Flohmarktartikeln gestöbert werden. Zum Verkaufsangebot gehören weiterhin Spielsachen, Haushaltswaren, Hunde- und Katzenbedarfsartikel (Leinen, Halsbänder, Transportboxen) Schmuck, Handarbeiten, Dekoratives fürs Heim, Adventsgestecke, Weihnachtliches, Honig und Bienenwachskerzen vom Imker sowie selbst gemachte Marmeladen, Gelees, Holunderlikör, Weihnachtsplätzchen und Hundekekse.

Das sehr gut sortierte Buchantiquariat hat für Leseratten jeden Alters garantiert etwas zu bieten. Eine große Vielfalt von selbstgebackenem Kuchen kann gleich vor Ort bei einer Tasse Kaffee probiert werden oder man nimmt ihn mit nach Hause für die Sonntags-Kaffeetafel.

Die Tombola lockt wieder mit wertvollen, hochwertigen Preisen:
Ein exklusives Fondue-Set, MP3- Player, Relax-Liege, Armbanduhren u.v.m.
Zur Mittagszeit gibt es die sehr beliebte Kartoffelsuppe mit Brot.
Informationen rund um den Tierschutz stehen natürlich an erster Stelle, Schwerpunkt ist mit Blick auf das Weihnachtsfest das Thema „Stopfleber und deren Produkte“.

Die TSI möchte auf ihre vereinseigene Sammelaktion von leeren Tonerkartuschen und InkJet- Patronen hinweisen, die einem Recyclingunternehmen zugeführt werden. Beides kann am Infostand des Basars abgegeben werden. Der Erlös kommt der Tierschutzarbeit der TSI zugute.

Weiterhin unterstützt der Verein die Sammelaktion der Tierschutzorganisation aktion tier- menschen für tiere, deren Kooperationspartner sie ist, mit der Abgabe von alten Handys (bitte ohne SIM- Karte und Ladegerät). Diese können am Infostand des Basars abgegeben werden. Das Echo auf diese Aktion ist bis zum heutigen Zeitpunkt sehr gut. Hintergrund ist, dass in der bulgarischen Hauptstadt Sofia eine Hunde- Tötungsstation mit Hilfe von aktion tier in ein Tierheim umgewandelt werden soll. Für jedes recycelte Handy werden der Aktion zur Rettung der Hunde bis zu drei Euro zugeführt. Ausführliche Informationen dazu gibt es am Infostand.

Die TSI macht nochmals darauf aufmerksam, dass der Basar nicht mehr im Rathaus stattfindet. (Hinweisschilder beachten!)

Der Erlös des Basars und die Spenden kommen wie immer ausschließlich der Tierschutzarbeit zugute.
Weitere Infos: Tel.:06253/6527 oder 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de,
info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis,
Kto.-Nr.:41624, BLZ 50851952.

04.11.2008

Wieder Katzen verschwunden

Tierschutzinitiative warnt vor nächtlichen Ausflügen der Samtpfoten

Mehrere Anrufe von besorgten Katzenbesitzern aus Mörlenbach und Ober-Breitenbach, deren Tiere in jüngster Zeit verschwunden sind, nimmt die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) zum Anlass, erneut auf die Gefahr durch Katzenfänger hinzuweisen. Katzenfänger sind bevorzugt nachts und in den frühen Morgenstunden unterwegs.
Der sicherste Schutz für Samtpfoten ist deshalb, sie nachts in der Wohnung zu behalten. Als weitere Maßnahmen empfiehlt die TSI allen Katzenbesitzern, ihre Tiere kastrieren und tätowieren oder chippen zu lassen. Katzen und Kater werden nach der Kastration häuslicher und drängen nicht mehr so stark nach draußen. Am Inhalt der für die Abfuhr bereit gestellten gelben Säcke sehen die Tierfänger, wo Katzen gehalten werden. „Sorgen Sie deshalb dafür, dass die leeren Futterdosen nicht zu erkennen sind. Entfernen sie z.B. die Papierbanderolen. Wo dies nicht möglich ist, geben Sie die Dosen in doppelte Säcke oder sammeln Sie sie in einer Tragetasche bzw. einem Müllbeutel, den Sie dann in den gelben Sack geben,“ rät der Verein.
An der Wurzel packen lässt sich das Übel aber nur, wenn es gelingt, die Täter dingfest zu machen. „Achten Sie auf verdächtige Kastenfahrzeuge, die langsam durch die Straße fahren. Meist treiben Katzenfänger, wie gesagt, nachts oder früh morgens ihr Unwesen. Bitten Sie auch Ihre Bekannten, von denen Sie wissen, dass sie in der kritischen Zeit unterwegs sind, um Aufmerksamkeit. Notieren Sie die kompletten Autonummern und melden Sie uns diese, damit wir gegebenenfalls Anzeige erstatten können. Hinweise wie ‚weißer Kastenwagen mit Darmstädter Kennzeichen gesehen‘, bringen uns nicht weiter“ appellieren die Tierschützer an die Bevölkerung.
Unabhängig von der Information an einen Tierschutzverein sollte unbedingt auch das zuständige Polizeirevier benachrichtigt werden. Nur wenn die Behörden über alle entsprechenden Vorfälle informiert sind, können sie Verbindungen mit scheinbar vom Verschwinden der Katzen unabhängigen Vorgängen wie Kleider- und Schuhsammlungen o. ä erkennen.
Weitere Informationen: Tierschutzinitiative Odenwald e.V., Tel. 0700/0410-6666, Fax 0700/0410-7777 (12 Cent/Min.) - Internet: www.tsi-odenwald.de,
info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Kto.-Nr. 41 624, Sparkasse Odenwaldkreis, BLZ: 508 519 52

28.10.2008


Verwundet und halb verhungert auf der Flucht

Welttierschutztag: Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) bittet um Unterschrift gegen Straßenhundproblematik in Europa

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober bittet die Tierschutzinitiative Odenwald die Bevölkerung um Unterschrift unter eine Resolution, die das Elend der Straßenhunde in Ost- und Südeuropa zum Thema hat. Die hessische Europaabgeordnete Dr. Madeleine Martin hat diese Resolution entworfen, die die EU auffordert, Verantwortung für diese Tiere zu übernehmen.

„Hunderttausende Straßenhunde leben in Ost- und Südeuropa, krank, verwundet, halb verhungert und stets auf der Flucht. Zu schwach zum Davonlaufen werden sie irgendwann vom Hundefänger aufgegriffen und in Tötungsstationen gebracht“, so die TSI. In einem Land wie Deutschland, in dem der Hund als Familienmitglied liebevoll betreut werde, könne man sich das Elend der Straßenhunde nicht vorstellen. Auch wenn es in Deutschland immer wieder Missstände beim Tierschutz gebe.

Tötungsstationen für herrenlose Tiere gebe es heute noch in vielen europäischen Ländern. Die unter erbärmlichen Bedingungen aufbewahrten Hunde würden nach einer Frist von sieben bis 14 Tagen umgebracht. „Allein in den rumänischen Städten Bukarest und Brasov sterben tausend Hunde pro Woche“, so die Erfahrungen der TSI.

Zwar sei das Wohl der Tiere in der Europäischen Union (EU) gesetzlich verankert – Hunde und Katzen sind davon aber ausgenommen. In ihrem am 13. Dezember 2007 ratifizierten EU-Vertrag bekenne sich die EU ausdrücklich zu ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren als fühlende und leidensfähige Wesen. Unberücksichtigt davon blieben aber Haustiere, die in dem Gesetz einfach fehlen. Was zur Folge habe, dass es für Millionen von Straßenhunden und streunenden Katzen in Europa keinen gesetzlich verankerten Schutz gebe. Dr. Martin, seit Jahren tätig als hessische Tierschutzbeauftragte, weiß auch warum: „Im Mittelpunkt der EU-Interessen stehen Handel, Wissenschaft und Transport. Das gilt auch für Tiere. Ethische Gesichtspunkte haben da keinen Platz.” Gäbe es endlich ein Gesetz, das sich auch der Straßenhunde und Streunerkatzen annehmen würde, gingen ganz schnell z.B. die Tollwutgefahr und die ungehemmte Fortpflanzung der Hunde zurück, so die TSI.

Um dem Missstand in der EU-Gesetzgebung endlich ein Ende zu bereiten, hat Dr. Martin gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) eine Resolution entworfen, die die EU auffordert, Verantwortung für die Straßenhunde in Europa zu übernehmen, d.h. sie gesundheitlich zu versorgen und an ihrer Fortpflanzung zu hindern, anstatt sie grausam in Massen zu töten. Eine Petition für Katzen soll folgen. „Es kann doch nicht sein, dass wir im 20. Jahrhundert immer noch so grausam gegen Tiere sind. Bitte machen Sie mit und unterschreiben Sie die Resolution“, so der Appell der TSI an alle Tierfreunde. „Wir brauchen so viele Stimmen wie nur möglich, die der EU zeigen, dass die Bevölkerung in Europa an einer humanen Lösung der Straßenhundeproblematik interessiert ist. Denn Hunde sind doch für viele unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen treue Freunde.“

Bisher wurde die Resolution allein in Deutschland bereits über 10.000 Mal unterschrieben. Unterschriftenlisten können unter www.tsi-odenwald.de heruntergeladen oder bei der TSI- Geschäftsstelle angefordert werden.

Weitere Infos unter: Tel. 0700/0410-6666, info@tierschutzinitiative-odenwald.de Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952

4.10.2008


Achtung: Igelnachwuchs unterwegs !

Igel halten sich zunehmend im Siedlungsbereich auf

Die meisten Igeljungen kommen bei uns im Juli/ August auf die Welt, viele noch im September. Deshalb ist jetzt besondere Vorsicht geboten, um so manches Igelleid zu vermeiden.

Betrachten Sie bitte Ihren Garten und Ihre Umgebung mit den Augen eines Igels. Viele Gefahren, deren wir uns oft nicht bewusst sind, bedrohen Gesundheit oder gar das Leben der Stacheltiere: Durch Mähen unter Sträuchern, Hecken oder anderen unübersichtlichen Stellen werden viele Igel, die dort gerne am Tag schlafen, verstümmelt oder tödlich verletzt. Beim Umsetzen eines Komposthaufens ist Vorsicht angebracht.

Lichtschächte sollten mit engmaschigen Gittern, die gerade in allen Supermärkten angeboten werden, gesichert werden. Auch Kellertreppen sind eine Falle für Igel, hier kann man seitlich einen Ziegelstein legen, oder man schaut einfach beim täglichen Rundgang in diese besonderen „Ecken“. Gartenteiche und Schwimmbecken mit einem Brett versehen, bieten eine Rettungsgelegenheit, nicht nur für Igel.

Wenn man im Herbst den Garten nicht zu sehr „aufräumt“, gibt man neben den Igeln auch anderen Tieren eine Chance, den Winter unbeschadet zu überleben. Das bedeutet, dass vorhandene Unterschlüpfe nicht zerstört werden, Laub liegen gelassen wird und mit Ästen zu einem Haufen aufgeschüttet wird. So erübrigt sich auch das Verbrennen von Gartenabfällen. Die vorhandenen Wasserstellen sollten ab und zu auf frisches Wasser überprüft werden und mit ihrer Tiefe nicht zu einer Gefahr für die Tiere werden.
(Bericht: TSI in Zusammenarbeit mit Igel-Station Gollan)

24.09.2008


Flohmarktartikel gesucht

Weihnachtsbasar der TSI

Die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. bittet um gut erhaltene Flohmarktartikel (Porzellan, Gläser, Tischwäsche, usw.), kein Nippes.

Da die TSI ihren Weihnachtsbasar langfristig vorbereitet, besteht schon jetzt großer Bedarf an diesen Gegenständen.

Sachspenden können ab sofort bei TSI- Vorstandsmitglied Gisela Bloos abgegeben werde.

Die TSI macht hiermit auf ihre vereinseigene Sammlung von gebrauchten Tinten- und Tonerkartuschen aufmerksam, deren Erlös ausschließlich der Tierschutzarbeit zugute kommen. Diese Kartuschen werden immer entgegen genommen.
Infos: 06253/6527

24.09.2008


TSI lädt zu ihrem ersten Stammtisch ein

Auf vielfachen Wunsch aus den Reihen der Mitglieder.

Auf vielfachen Wunsch aus den Reihen der Mitglieder hat der Vorstand der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) beschlossen, die monatlichen Treffen in einem neuen Rahmen abzuhalten. Am kommen Mittwoch (3. September) lädt der Verein nun seine Mitglieder und Freunde zum ersten Mal zum TSI-Stammtisch in der Krone in Rimbach (Staatsstr. 1) ein. Gleich geblieben ist die Uhrzeit um 19.30 Uhr. Wie gewohnt, gibt es jede Menge Informationen aus der eigenen Tierschutzarbeit, aber auch zu allgemeinen Entwicklungen im Tierschutz. Ändern soll sich die Form des Treffens, Ziel ist, im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins alles zu besprechen, was den Tierschützern so am Herzen liegt, und künftige Aktivitäten vorzubereiten. Die TSI hofft auf rege Teilnahme an ihrem Stammtisch und würde sich freuen, wenn sie auch neue Interessenten begrüßen könnte.
Weitere Infos unter 0700/0410-6666 oder 06253/6527

29.08.2008


Vierbeinige Gäste bringen viel Freude

Tierschutzinitiative Odenwald sucht dringend Pflegestellen.

Dass vierbeinige Gäste eine Bereicherung für die ganze Familie sind, haben schon viele „Pflegeeltern“ erfahren, die für die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. (TSI) heimatlose Tiere aufnehmen, bis ein endgültiges Zuhause gefunden wird. Immer wieder kommt es deshalb vor, dass aus dem Pensionsgast ein Familienmitglied wird. Für die Tiere ist es natürlich ideal, wenn ihnen ein weiterer Wechsel erspart bleibt. Für die TSI bedeutet das aber eine Pflegstelle weniger – auch wenn sie sich natürlich auf der anderen Seite für den „Glückspilz“ freut. „Wir haben halt einfach viel zu wenig Pflegestellen“, bedauert Vorstandsmitglied Gisela Bloos, zuständig für Tiermissstände und Tiervermittlung, „dabei ist die Aufnahme von Pflegetieren völlig problemlos und eine ideale Gelegenheit für alle Tierfreunde, die sich nicht langfristig binden wollen oder können. Vor allem Rentnerehepaaren, die über etwas mehr Zeit verfügen, machen vierbeinige Pensionsgäste meist große Freude. Aber leider haben wir bisher viel zu wenig solche Adressen, so dass wir so manches hilfsbedürftige Tier aus Mangel an Pflegeplätzen abweisen müssen.“

Sich einen Hund oder eine Katze „auf Zeit“ zu leisten, ist ganz einfach. Interessenten melden der Tierschutzinitiative, dass sie ab und an bereit sind, ein Tier zu betreuen. Eine Verpflichtung gehen sie damit nicht ein, es fallen auch keine Kosten an. Wenn dann Not an Mann bzw. Frau ist, fragt die Tierschutzinitiative nach, ob es derzeit möglich ist, ein Tier aufzunehmen, bringt den neuen Hausgenossen vorbei, steht mit Rat und Tat zur Seite und übernimmt selbstverständlich die Unterhaltskosten. Parallel dazu sucht der Verein ein endgültiges Zuhause für den Schützling.

Die Tierschutzinitiative Odenwald hofft auf zahlreiche Anrufe unter 06253/6527 oder 0700/0410-6666 oder auf Kontaktaufnahme per Internet: www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de

27.08.2008


Plädoyer für eine junge Katze

Natürlich sollte die Anschaffung eines kleinen Kätzchens genau überlegt werden, am besten mit der ganzen Familie.

Dies ist im Sinn des Tieres und der Besitzer, so die Tierschutzinitiative Odenwald. Das gilt aber ebenso für die Anschaffung eines Hundes, einer älteren Katze oder von Kleintieren. Informationsmöglichkeiten gibt es genügend, sei es das Internet oder Tierschutzorganisationen. Die TSI ist immer bereit, einem zukünftigen Katzenbesitzer Hilfe und Anleitung zu geben. Sie selbst gibt nur gesunde Kätzchen ab.

Kommt ein kleines Kätzchen ins Haus, muss der Besitzer sich selbstverständlich besonders in der ersten Zeit sehr viel Zeit nehmen. Beobachtet man das kleine Wesen, so kann man gut reagieren, wenn der Gang zur Katzentoilette ansteht. „Meine junge, 8 Wochen alte Katze war so nach kürzester Zeit stubenrein. Durch Benutzung der gleichen Worte für bestimmte Dinge, Hinweise oder Verbote, lernt das kleine Kätzchen sehr schnell.“, so Vorstandsmitglied Marina Rosenbusch.

Jeder Katzenhalter, der ein junges Tier zu sich nimmt, muss sich im Klaren darüber sein, dass viel gespielt und herumgetollt werden möchte. Aus diesem Grund ist es auch immer besser, wenn man sich zwei Altersgenossen ins Haus holt, am besten natürlich Geschwister aus einem Wurf, die sich gut vertragen. Katzen benötigen in jedem Fall mindestens einen Kratzbaum im Haus, auch wenn sie Freigänger sind. Auch hier muss man am Anfang das Kätzchen zum Kratzen an den Kratzbaum führen, dann wird das ganz schnell gelernt. Katzen erkennen schnell, wenn sie gelobt werden. Mit Liebe und Zuwendung gehalten, sind Kätzchen und erwachsene Katzen eine Bereicherung des Familienlebens, besonders wenn kleine Kinder mit ihnen aufwachsen.

TSI- Mitglied Petra Schulz-Lorenz meint:„ Generell kann ich jedem Interessenten empfehlen, sich Katzen über eine Tierschutzorganisation oder ein Tierheim vermitteln zu lassen. Die Katzen werden dort vor der Vermittlung von Tierärzten untersucht, geimpft und entwurmt, so dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, ein schwerkrankes Tier zu erhalten und gleich mit hohen Tierarztkosten rechnen zu müssen. Wer sich für eine Vermittlung über eine Tierschutzorganisation entscheidet, der verhindert auch gleichzeitig die unkontrollierte Vermehrung von Katzen, da hier gezielt kastriert bzw. eine Kastrationsaktion bei jüngeren Katzen erhoben wird.“

Was tut man sich mit kleinen Kätzchen an?

Sie bereiten wie alle Tiere große Freude, wenn man sich bewusst und gut informiert dafür entscheidet.

Infos: Tel.:06253/6527, 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

23.7.2008


Intensive Begegnungen mit Tieren

TSI besucht mit Rimbacher Ferienspielkindern Schildkrötenstation und einen Gnadenhof

Intensive Begegnungen mit Tieren erlebten auch dieses Jahr am 17. Juli im Rahmen der Ferienspiele 18 Rimbacher Kinder im Alter von 6-11 Jahren.

Wie im letzten Jahr standen die Schildkrötenstation und der Gnadenhof Erzbach auf dem Programm.

Unter Leitung des Besitzers Werner Pfeifer durften die Kinder und ihre 5 Betreuer die „gepanzerten Tiere“ bestaunen, die sich auf dem großen Gelände offensichtlich sehr wohl fühlen. Viel Wissenswertes erfuhren sie über die verschiedenen Arten, deren Pflege und Ernährung. Besonders staunten die Kinder über die größte und älteste Schildkröte, die bereits 150 Jahre alt ist. Bei guter Pflege können Schildkröten 300 Jahre alt werden. Ein ganz besonderer Anziehungspunkt waren die 2 Tage alten Babyschildkröten.

Mit vielen „Streicheleinheiten“ für die Mitbewohnerin der Station, die Neufundländer Hündin „Bärli“ und einem „Dankeschön“ an Werner Pfeifer verabschiedeten sich Kinder und Betreuer zum Gnadenhof Erzbach. Hier angekommen, wurden zwei Gruppen gebildet, damit die Kinder ausgiebig Platz und Zeit hatten, Kontakt mit den Tieren aufzunehmen. Das Helfer-Team von Monika Lutz– der Inhaberin des Gnadenhofes- begleitete alle und erzählte Wissenswertes über die Tiere, die hier leben und ihr Gnadenbrot bekommen.

Eine Henne mit ihren Küken war auf dem Hof einer von vielen Anziehungspunkten.

Manuela Lutz erläuterte, wie Hühner richtig gehalten werden, was Freiland-, Boden- sowie Käfighaltung bedeuten.

Danach ging es zu zwei Ponys und Großpferden, die gefüttert und gestreichelt werden durften. Hier erfuhren die Kinder, wie richtig gefüttert wird, was und wie viel sie täglich brauchen und wie oft die Hufpflege vorgenommen werden muss. In einer Scheune entdeckten die Kinder eine schöne Pferdekutsche, die auch bestiegen werden durfte.

Die kleinen Kutscher fanden dies ganz toll und konnten sich kaum von hier trennen. Anschließend begrüßten sie noch die Kaninchen, weitere Ponys und die zwölf Ziegen. Auch hier erfuhr die Gruppe viel Interessantes über Pflegemaßnahmen und Fütterung dieser oft eigenwilligen Tiere.

Erlebnisse und frische Luft machen hungrig. Unter einem mit Girlanden geschmückten Zeltdach und an hübsch gedeckten Tischen durften nun die Kinder ihren Durst mit kühlen Getränken und den Hunger mit leckeren Apfelvollkornwaffeln, auf Wunsch mit Sahne und Grütze, stillen.

Beim anschließenden Quiz konnte das soeben Gelernte gleich „gewinnbringend“ eingesetzt werden! Für richtige Antworten gab es Punkte und jeder konnte sich einen Preis aussuchen.

Mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder zu kommen, verabschiedeten sich alle Teilnehmer von Manuela Lutz und ihren Helfern und dankten allen, die zu dem Gelingen des abwechslungsreichen Nachmittags beigetragen hatten.

Infos: Tel.: 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

22.7.2008


Gelbe Säcke = Igelfallen

Gelbe Säcke sind eine tödliche Gefahr für Igel. Aus aktuellem Anlass weist die Tierschutzinitiative darauf hin: In den vergangenen Tagen gingen bei der TSI wiederholt Anrufe ein, wo mitgeteilt wurde, dass Igel in letzter Minute vor dem Abtransport der Gelben Säcke durch Zufall entdeckt und befreit werden konnten.

Igel, die in der Nacht auf Futtersuche gehen, versuchen alles, um an duftende Nahrungsreste zu gelangen. Davon enthält der Gelbe Sack oft eine Menge. Die Igel wühlen sich hinein, finden aber den Ausgang nicht mehr. Eine weitere Gefahr droht den stachligen Gesellen dann durch den Abtransport der Säcke.

„Gelbe Säcke, wenn möglich für Igel unerreichbar aufbewahren. Der sicherste Platz ist auf jeden Fall der geschlossene Keller. Werden die Säcke für die Entsorgung an die Straße gestellt, dann bitte auf eine Mauer“, so Vorstandsmitglied Gisela Bloos. „Müssen die Säcke aber auf den Boden gestellt werden, dann nehmen Sie sich doch bitte am Morgen des Abtransportes der Gelben Säcke die Zeit und schauen Sie jeden Sack noch einmal an. Sie bewahren damit eventuell einen Igel vor einem grausamen Tod.“

Infos: Tel.06253/6527, 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de

18.6.2008


Katzenfänger unterwegs

TSI bittet um Aufmerksamkeit

Am 31. Mai 2008 wurde der TSI mitgeteilt, dass im Raum Südhessen, aktuell Mühltal, Katzenfänger bei ihrem Treiben überrascht wurden. Dort werden in letzter Zeit schon mehrere Katzen vermisst.

Den Aussagen entsprechend werden Katzen tagsüber mit Futter von einer Frau (Anfang/Mitte 40, kurzes blondes Haar) angelockt. Sobald sie die Katze hat, gibt sie ihrem Komplizen in einem blauen Hyundai ein Signal zur Abfahrt.

Eine Katzenbesitzerin hat die Katzenfänger gestellt, als diese ihre Katze einfangen wollten. Sie konnten leider flüchten.

Die Tierschutzinitiative bittet darum, dass Nachbarn in den Gemeinden Fremden gegenüber aufmerksam sind, die sich Katzen in verdächtiger Weise nähern.

Die Polizei in Ober-Ramstadt wurde bereits informiert.

Hinweise: 06253/6527, 0700/0410-6666 oder info@tsi-odenwald.de.

2.6.2008


Steakreste vom Grill?

TSI gibt Tipps für den Hundehalter

Die Zeit der Grillfeste ist angebrochen, für viele die schönste Zeit im Jahr. Doch des einen Freud, des anderen Leid.

Die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. mit Sitz in Rimbach weist auf die Gefahr der Verfütterung von Gegrilltem an Hunde hin. „Der Hundebesitzer selbst weiß bestimmt, wie gefährlich das Verfüttern von Grillresten insbesondere mit Knochenanteilen an den Hund ist. Aber wie schnell bekommt das Tier von Gästen in wohlmeinender Absicht Reste von Steaks oder anderem Fleisch zugesteckt.“

Knochensplitter durchbohren Darmwände wie Nadeln, größere Knochenmengen verstopfen den Darm und verhindern die Passage des Futterbreis. Der Hund kann keinen Kot mehr absetzen.

Die Tierärztin Dr. Hölscher von der „aktion tier- menschen für tiere e.V.“, Kooperationspartner der TSI, gibt folgenden Rat: „Erwischt der Vierbeiner doch einmal gefährliche Kost, kann der Tierarzt noch ein bis zwei Stunden nach der Futteraufnahme den Hund durch eine Spritze zum Erbrechen bringen. Hat der Hund aufgrund von Verstopfungen Probleme mit dem Kotabsatz, kann in Zweifelsfällen ein Esslöffel pflanzliches Öl auf zehn Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden.“

Ein weiteres Problem, das auch beim Strandspaziergang auftreten kann, sind Pfotenverletzungen durch scharfkantige Gegenstände, seien es Scherben oder scharfkantige Dosenöffner etc.

Die Erstbehandlung besteht darin, falls möglich, die Wunde mit klarem Wasser auszuspülen und damit Steinchen u.ä. zu entfernen. Nun wird die Pfote gründlich getrocknet und - falls zur Hand - mit Jod beträufelt. Dr. Hölscher: „Nun das Entscheidende, was kaum ein Tierhalter weiß: Bevor der Verband drauf kommt, muss zwischen die einzelnen Zehen eine Polsterung aus Watte eingelegt werden! Auch der an der Vorderpfote weiter oben gelegene erste Zeh darf dabei nicht vergessen werden!“ Wird dies unterlassen, kommt es sehr schnell zu starken Entzündungen zwischen den Zehen. Der darüber liegende Verband darf nicht zu straff sitzen, um keinen Blutstau zu verursachen. Selbst angelegte Verbände soll der Tierhalter unbedingt täglich wechseln.

Bei allen genannten Unfällen ist es im Zweifelsfall am besten, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.

Weitere Infos: Tel.: 0700/0410-6666, www.tsi-odenwald.de, info@tsi-odenwald.de, Spendenkonto: Sparkasse Odenwaldkreis, Kto.-Nr. 41624, BLZ 50851952.

20.5.2008