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Tierschutzinitiative ohne Grenzen e.V.

Toby (jetzt Silver) und Simba (jetzt Memo) – vermittelt am 15. + 30. November 2020

Toby (jetzt Silver) und Simba (jetzt Memo) – 2 unterschiedliche Geschichten, die jeweils auf Kreta begannen und über unseren Partnerverein APAL zu einem glücklichen Zuhause in Deutschland führten.

Der kleine Toby (jetzt Silver) wurde von einer Touristin im September 2020 mit einem schwer verletztem Auge gefunden. Leider musste das Auge entfernt werden und danach kam es noch zu weiteren Problemen, sodass nochmals neu vernäht werden musste. Er war von Anfang recht scheu, ließ sich zwar von seiner Pflegemama anfassen, aber ist generell ein eher zurückhaltendes Katerchen.

Der kleine Simba (jetzt Memo) wurde von Touristen in einer Ferienanlage in einem schlechten Zustand gefunden und unser Partnervereimn APAL wurde kontaktiert. Die Augen waren vereitert und bald stellte sich heraus, dass er Katzenschnupfen hatte. Er wurde von Tierärzten behandelt und die Antibiotikatherapie schlug sehr gut an. Ein zutrauliches und aufgewecktes, dem Menschen zugewandtes Kerlchen.

Beide waren in unterschiedlichen Pflegestellen in Deutschland angekommen und Silver eigentlich schon zusammen mit seiner Kumpeline in sein neues Zuhause vermittelt. Leider wurde die Kumpline bereits in der ersten Nacht sehr krank, sodass sie zurück in die Obhut der Tierschutzinitiative ohne Grenzen musste.

Als klar war, dass sie sehr krank ist und nicht klar war, wie und ob es mit ihr weiter gehen würde, suchte das tolle katzenliebe Pärchen einen neuen Spielkameraden für Silver. So kam das Tigerchen Memo ins Spiel und wurde kurzerhand zu dem einäugigen scheuen Lackfellchen dazu adoptiert.

So hatte Silver nun endlich wieder einen Spielkameraden. Beide haben sich sehr schnell angefreundet und das Haus im wahrsten Sinne des Wortes unsicher gemacht. Klar, in diesem Alter ist wildes Spielen, Herumtollen und sich gegenseitig ärgern einfach nur das Größte!

Leider ist Silver sehr scheu geblieben und mag sich bis heute nicht wirklich von seinen liebevollen und geduldigen Menschen anfassen lassen. Ganz im Gegenteil von Memo, der es liebt von Menschenhand verwöhnt zu werden. Der kleine Tiger ist auch ganz klar der Chef im Rudel und stellt dies, in seinem Teenagerübermut auch immer wieder deutlicher als manchmal notwendig, unter Beweis.

Die beiden fühlen sich pudelwohl in ihrem neuen Zuhause, welches an Fürsorge, tollem Freigängergelände und Liebe nichts zu Wünschen übrig lässt. Macht es gut, Ihr 2 südländischen Samtpfoten, und genießt Euer tolles Zuhause.