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Tierschutzinitiative ohne Grenzen e.V.

Freunde & Partner

Unser Partnerverein „Mancs a Kézben Kutyamentő Alapítvány“ in Ungarn

Wer an Ungarn denkt, hat als erstes Balaton, Paprika oder auch Budapest vor Augen. Ein wunderschönes Land, in dem in den letzten Jahren der Tourismus boomt. Mehr und mehr Hotels werden erbaut, um die Urlauber ins Land zu locken. Die Armut der Landbevölkerung ist in den kleineren Dörfern jedoch sehr stark zu sehen.

Der Tierschutz jedoch spielt hier so gut wie keine Rolle. Die Entsorgung älterer oder kranker Tiere durch Erschlagen, Aussetzen, Aufhängen oder  auch Verhungern lassen steht hier auf der Tagesordnung. Welpen werden ertränkt oder auch aus fahrenden Autos wie Müll entsorgt. Vor vielen Häusern in den Dörfern sieht man Hunde, sogar kleine Welpen, die an einer kurzen Kette hängen und als Wachhund genutzt werden. Keiner hier macht sich die Mühe zu überprüfen, ob die Kette mit der Zeit zu eng um den Hals liegt. Oft wächst sie ein und hinterlässt grosse Wunden um den Hals, an denen sich in der warmen Jahreszeit die Maden sammeln. Menschen, die teilweise selbst nicht genug zum Leben haben, geben kein Geld für medizinische Versorung, artgerechte Ernährung und Impfungen aus.

Die eingeführte Impfpflicht und die hier entstehenden Kosten in Höhe von umgerechnet ca. 9,50€ haben dazu geführt, dass vermehrt Hunde auf der Straße oder in Tötungsstationen landen und so ganz einfach „entsorgt“ werden. Und genau aus diesem Grund kam vor ca. 12 Jahren Brigitte Biro zum Tierschutz. Die gebürtige Ungarin  nahm sich hauptsächlich in ihrer Kleinstadt Kecel und der nahen Umgebung der Hunde und Katzen an. Kecel liegt im Süden Ungarns und hat ca. 9.000 Einwohner. Die dort befindliche Tötungsstation, die seit 2011 existiert, liegt am Stadtrand Kecels und wird von der Gemeinde betrieben.

Neben ihrem Familienleben mit Ehemann Zolti, der sie im Tierschutz unterstützt, einer kleinen Tochter sowie einem kleinen Sohn und einem Vollzeitjob als Hundefrisörin, setzt sie alles daran, um den Hunden und Katzen zu helfen. In ihrer Anfangszeit rettete Brigitta Biro Hunde, die auf der Straße lebten. Seit 2014 pflegt sie einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern der Tötungsstaion, in die monatlich ca. 20 Hunde gebracht werden und maximal 30 Hunde aufnehmen kann. Auch die Mitarbeiter der Tötung probieren Hunde in der Region zu vermitteln.

Der Wettlauf mit der Zeit beginnt, wenn die Station voll ist, denn dann beginnt das Einschläfern der Hunde, wenn sich der Besitzer des Hundes nicht meldet. Das Töten der Hunde wird bei Überfüllung  schnell eingeleitet und daher haben Brigitta und Zolti ein Grundstück angemietet, auf dem 6 Hundezwinger erbaut wurden. Ebenso konnte sie 3 Familien als Pflegestellen gewinnen, die die Tiere bis zur Vermittlung aufnehmen. Dadurch haben sie noch etwas Zeit gewonnen, um die Hunde aus der Tötung zu holen und dort zu versorgen. Von hier werden sie dem Tierarzt vorgestellt, untersucht, geimpft, kastriert und gechippt.

Regelmäßig tritt Brigitta in Schulen auf, um das Thema „Tierschutz“ an die jüngere Generation weiterzugeben und ist sich sicher, damit einen Denkanstoß und ein Umdenken zu bewirken.

Nicht alle Hunde finden ein artgerechtes und schönes Zuhause in Ungarn und darum suchte Brigitta Tierschutzvereine, die sie bei der Unterbring und Vermittlung der Hunde unterstützen.

Durch Zufall wurden wir Anfang 2015 auf Brigitta Biro aufmerksam und hatten den Wunsch, ihr und somit den Tieren der Region Kecel zu helfen. Nach intensivem Informationsausstausch und der Zustimmung des Veterinäramtes, kamen im Mai 2015 die ersten Hunde in Pflegestellen bei uns in Deutschland an.

Diese schenken den Hunden Liebe und Zeit und meist berichten sie, dass es sich schon nach kurzer Zeit anfühlt, als würden diese kleinen Wesen schon immer in einer Familie leben. Schnell finden sie durch uns ein liebevolles Zuhause und können endlich ein Leben ohne Leid und Schmerz beginnen.

2017 wurde der Traum von Brigitta Biro endlich wahr und der Bau von mehreren Zwingern wurde vollendet. Somit können sie noch mehr Streuner und Hunde aus Tötungsstationen aufnehmen und ihnen ein sicheres Leben in der Zukunft versprechen.

Hier nur einige exemplarisch vorgestellte Seelchen, denen bereits geholfen werden konnte:

aktion tier – menschen für tiere e.V.

„aktion tier – menschen für tiere e.V.“ – Tierschutz fängt im Kopf an

aktion tier – menschen für tiere e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung
durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann. aktion tier möchte nicht nur vorhandenes Tierleid lindern, sondern vor allem durch Präventivarbeit Tierleid verhindern, bevor es erst entsteht.

Natürlich muss Tieren in akuten Notsituationen geholfen werden. Deswegen finanziert aktion tier e.V. eigene Projekte wie Tierheime, das Straßenkatzen-Hilfsprojekt „Kitty“, das Kinderprojekt „Junior“, die „aktion tier-Eichhörnchenhilfe“ oder Artenschutzstationen. Zudem arbeitet aktion tier e.V. eng mit zahlreichen Projektpartnern wie auch dem Tierschutzinitiative Odenwald e.V.  und dem Tierschutzinitiative ohne Grenzen e.V. zusammen.

Aber auch Tierschutzfälle gehören zur Arbeit von aktion tier. Fast täglich werden dem Verein schlechte Tierhaltungen und Tierquälereien gemeldet, denen die Mitarbeiter nachgehen. Häufig können die geschundenen Tiere mitgenommen und in einem Tierheim des Vereins untergebracht werden.

Die erfolgreiche Kombination aus unbürokratischer Soforthilfe für Tiere in Not sowie kontinuierlicher Aufklärungsarbeit macht aktion tier – menschen für tiere e.V. zu einer der größten und erfolgreichsten Tierschutzorganisationen Europas.
Mehr Infos: www.aktiontier.org und auf Facebook unter www.facebook.de/aktiontier

Seniorenresidenz für Tiere – Korweiler-Mühle

Am Anfang war es eine Vision – Heute ist es Wirklichkeit!

Mittlerweile ist aus dem ehemals kleinen Gnadenhof die „Seniorenresidenz für Tiere – Korweiler-Mühle“ entstanden.

Ein kleiner hilfloser Welpe an einer vielbefahrenen Straße auf der Ferieninsel Ibiza. Anhalten oder wegschauen, diese Frage stellte ich mir in meinem Urlaub 1996. Ich hielt an – und der kleine Hund, den ich Sorpresa (Überraschung) nannte, war viele Jahre mein treuer Begleiter. (Sorpresa ist im Alter von fast 18 Jahren im Jahr 2014 über die Regenbogenbrücke gegangen).

Sorpresa

Geprägt von dem Erlebnis mit dem kleinen Welpen am Straßenrand suchte ich Kontakt zu einem Tierschutzverein vor Ort. Geschockt über die Zustände beschloss ich, mich fortan für den Tierschutz auf Ibiza zu engagieren. Meinen sicheren Job als Regierungsangestellte in Deutschland gab ich auf, zog nach Ibiza, verdiente meinen Lebensunterhalt als Aushilfe in einer Tierarztpraxis und widmete mich ganz dem Tierschutz.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2001 gründete ich den Verein „Tierhilfe Ibiza e.V.“, da ich auch weiterhin den verwaisten Tieren auf Ibiza helfen wollte. Zahlreiche ausgesetzte, gepeinigte und in den so genannten Perreras (Tötungsstationen) abgegebene Tiere konnte ich in ein neues zu Hause vermitteln. Für zahlreiche Tiere war die „Korweiler-Mühle“ eine Zwischenstation bis zur Vermittlung, andere blieben, bedingt durch Alter, Krankheit, Behinderung oder aber Verhaltensauffälligkeiten.

Dann kam alles anders:

Mein Engagement und meine Liebe, gerade für alte, kranke, behinderte, verwaiste oder problematische Tiere sprach sich in Deutschland schnell herum. Immer häufiger wurde ich gebeten, diese Tiere aufzunehmen. Zahlreiche Tierheime baten mich um Hilfe, da ein Tierheim, gerade für diese Tiere nicht der geeignete Ort ist. So entstand anfangs zusätzlich zu der Auffangstation ein kleiner Gnadenhof. Aus dem ehemals kleinen Gnadenhof ist heute die „Seniorenresidenz für Tiere – Korweiler-Mühle“ entstanden.

Der Gnadenhof „Korweiler-Mühle heute:

Der Gnadenhof beherbergt heute 30 Hunde, 6 Pferde, 3 Schafe und 4 Katzen. Leider werden wir als Tierheim nicht anerkannt und bekommen auch keine staatlichen Unterstützungen, obwohl wir größer sind wie so manche Tierheime. Dies liegt traurigerweise nur daran, dass es hier auf dem Gnadenhof „Korweiler-Mühle“ keine Zwingeranlagen für die Hunde und Katzen gibt.

Bisher gelang es uns die Lebensqualität der Tiere, durch besonders viel Zuwendung, an erster Stelle zu sehen und damit auch dies so bleiben kann und die Tiere weiterhin sorglos leben können und die „Seniorenresidenz für Tiere“ seine ehemaligen Ideale und Ziele weiter verfolgen kann, sind unsere Schützlinge und wir dringend auch auf Ihre Hilfe, egal in welcher Form auch immer angewiesen!

Mehr Infos auf Facebook unter:

https://www.facebook.com/tierhilfeibiza

oder auf unserer Homepage unter:

https://www.tierseniorenresidenz.de/

Tasso e.V.

Die in Sulzbach bei Frankfurt ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V. betreibt Europas größtes Haustierregister. Mittlerweile vertrauen knapp 6,4 Millionen Menschen dem seit 35 Jahren erfolgreich arbeitenden Verein.

Derzeit sind mehr als 8,9 Millionen Tiere bei TASSO registriert und somit im Vermisstenfall vor dem endgültigen Verschwinden geschützt.

Durchschnittlich alle zehn Minuten vermittelt TASSO ein entlaufenes Tier an seinen Halter zurück, dies sind im Jahr knapp 70.500 Erfolge. Die Registrierung und alle anderen Leistungen von TASSO wie die 24-Stunden-Notrufzentrale, Suchplakate, TASSO-Plakette und der Suchservice sind kostenlos.

Neben der Rückvermittlung von Haustieren ist TASSO im Tierschutz im In- und Ausland aktiv und sieht seinen zusätzlichen Schwerpunkt in der Aufklärung und der politischen Arbeit innerhalb des Tierschutzes. TASSO arbeitet mit den meisten Tierschutzvereinen und -organisationen sowie mit nahezu allen deutschen Tierärzten zusammen und unterstützt regelmäßig Tierheime. Mit dem Online-Tierheim shelta bietet TASSO zudem Tiersuchenden eine Plattform in der virtuellen Welt.

Gerne können Sie sich auch bei Tasso e.V. direkt auf deren Seite einen noch genaueren Eindruck über die tolle Arbeit und Möglichkeit von Tasso e.V. informieren:

https://www.tasso.net/

Wendelinushof Breitenbuch

Christine und Werner Staab
Breitenbuch 2063931 Kirchzell
Tel.: 09373-99180

E-Mail: staab@wendelinushof-breitenbach.de

Schon seit vielen Jahren hat die TSI Kontakt zum Wendelinushof in Kirchzell. Viele Hunde, Katzen und Pferde fanden Aufnahme als Pflege- oder Patentiere. Auch haben wir schon bei der Behandlung von Diabeteshunden und der Behandlung mit homöopathischen Mitteln viele gute Tipps und Informationen erhalten. Die Besitzer des Hofes, Christina und Werner Staab sind Absolventen der klassischen Homöopathie für Tiere und Huforthopädie. Die individuelle Betreuung jedes einzelnen Tieres steht im Vordergrund. Vorwiegend leben hier Pferde in entspannter Atmosphäre, aber auch die vielen eigenen und auch Pflegehunde fühlen sich hier wohl. Seit Mai 2015 bietet der Wendelinushof familiäre Urlaubsbetreuung für Hunde an.

Gerne können Sie sich auch beim Wendelinushof Breitenbuch direkt auf deren Seite einen noch genaueren Eindruck über die tolle Arbeit und den Hof informieren:

Wendelinushof Breitenbuch