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Tierschutzinitiative ohne Grenzen e.V.

Tätigkeit & Ziele TSI

Die TSI hat es sich zur Aufgabe gemacht, den hilfsbedürftigen Tieren hier in unserer Region zu helfen. Wir sind Ansprechpartner, wenn es Probleme oder Missstände mit Hunden, Katzen, Klein- oder Großtieren gibt. Schwerpunktmäßig kümmern wir uns um das nicht enden wollende Katzenelend, vor allem auf Bauernhöfen. Es wird jeder Meldung in  unserem Einzugsgebiet nachgegangen.

 

Das Elend der Katzen

Eine unserer Hauptaufgaben sehen wir im Eindämmen des Katzenelends durch die Kastration von streunenden, wild lebenden Tieren, die sich unkontrolliert vermehren, häufig weder ein Zuhause noch Futter haben und meist qualvoll verenden. In den vergangenen Jahren haben wir Tausende von Katzen kastrieren lassen.

 

Neues Zuhause gesucht

Alle unsere zu vermittelnden Tiere werden auf unserer Homepage vorgestellt, viele davon auch als Tier der Woche in der Tagespresse. Bei der Vermittlung achten wir sorgfältig darauf, dass unsere Schützlinge artgerecht untergebracht sind. Selbst für „Problemtiere” fanden wir bislang stets ein gutes Zuhause. Vor- und Nachkontrollen stellen sicher, dass es den Vermittelten bei ihren neuen Menschen gut geht. Damit wir weiterhin vielen Tieren zu einer besseren Zukunft verhelfen können, suchen wir ständig Pflegestellen, die vorübergehend einen Hund oder eine Katze bei sich aufnehmen.

 

Information ist wichtig

Durch Veröffentlichungen in der regionalen Presse, über Internet, FB, Infostände, Basare und Märkte wollen wir möglichst viele Menschen erreichen und auf die Probleme im Tierschutz aufmerksam machen. Durch Aufklärung über artgerechte Tierhaltung per Internet und durch unsere Rundschreiben informieren wir regelmäßig über unsere Arbeit. Mit Hilfe von aktuellen Online-Petitionen (die von unserer HP heruntergeladen werden können) protestieren wir immer wieder gegen das vielfältige Leid, das unseren Mitgeschöpfen, den Tieren, angetan wird. Eine der Vorraussetzungen die Qualen für die Tiere zu verringern, ist ein geändertes Verbraucherverhalten von uns Menschen.

 

Ohne Geld geht nichts

Obwohl unsere engagierten Helfer überwiegend ehrenamtlich arbeiten, reichen die Mitgliedsbeiträge nicht aus, um alle anfallenden Kosten zu decken. Allein für Tierarztrechnungen sind jährlich mehrere zigtausend Euro zu zahlen. Hinzu kommen Ausgaben für Personalkosten, Futter, Benzin, Porto und vieles mehr. Um unsere Mittel aufzustocken, veranstalten wir zweimal im Jahr unsere Basare und nehmen an mehreren regionalen Märkten teil. Um weiterhin notleidenden Tieren helfen zu können, sind wir auf tierliebe Menschen angewiesen, die unsere Arbeit aktiv oder durch Spenden unterstützen. Neue Mitglieder oder Paten für unsere Gnadenbrottiere sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

Missstände

Ein trauriges und für die Mitarbeiter der TSI frustrierendes „Kapitel“ in der Tierschutzarbeit, ist die Bearbeitung der uns gemeldeten Missstände. Es handelt sich dabei um Kaninchen, die einzeln und in viel zu kleinen Käfigen sitzen, oft ohne Futter und Wasser. Hunde im Zwinger oder an der Kette, verwahrloste, oft ausgesetzte und nicht versorgte Katzen, Pferde und Kühe ohne Futter und Wasser, oft ohne Unterstand.

Unsere Bitte – schauen Sie hin und nicht weg, wenn Sie sehen oder hören, dass Tiere schlecht behandelt werden und melden Sie uns oder einem Tierschutzverein in Ihrer Nähe Ihre Beobachtungen.
Eines vorweg: als Tierschutzorganisation haben wir keinerlei rechtliche Eingriffsmöglichkeiten. Dies obliegt ausschließlich den zuständigen Veterinär- und Ordnungsbehörden!!! Entgegen der Annahme vieler Menschen, die uns verzweifelt anrufen, können die Mitglieder unseres Vereins genau so viel oder so wenig ausrichten, wie die Anwohner, vor deren Haustüre sich der Tierschutzfall abspielt. Da wir nur eine „beratende Funktion“ ausüben können, haben wir die Möglichkeit mit dem Tierbesitzer zu sprechen (wenn er dazu bereit ist)  und zu versuchen, ihn über eine bessere und artgerechte Haltung seines Tieres zu überzeugen. Manchmal haben wir Glück und der Halter  ist einsichtig und dankbar für die Tipps, die wir ihm geben, meistens werden wir jedoch sofort vom Grundstück verwiesen. In den meisten Fällen können Sie, im Gegensatz zu uns, dem potentiellen Tierquälaer direkt auf die Finger schauen und dann sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Sie als Tierfreund auch handeln. Eine nicht artgerechte Haltung oder Misshandlung sollte in jedem Fall parallel zu der Meldung bei uns,  bei der zuständigen Veterinärbehörde angezeigt werden. Scheuen Sie sich aus Verantwortung den Tieren gegenüber nicht, bei den Behörden Namen und Adresse zu nennen, denn das ist sehr wichtig, sollte der Tierschutzfall vor Gericht enden. Wir und auch die Behörde behandeln den „Fall“ erstmal anonym, wenn gewünscht. Ihr Name wird nicht weitergegeben.

Folgende Schritte sind für eine Anzeige wichtig:
1. Versuchen Sie zunächst herauszufinden, wem das Tier/die Tiere gehören. Manchmal kann man auch durch ein vernünftiges Gespräch mit dem Halter schon eine Verbesserung für das betreffende Tier erreichen. Vielleicht liegt schlichtweg eine Überforderung beim Halter vor und er ist froh über ein Hilfsangebot…
2. Sie sollten immer versuchen, ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz zu dokumentieren. Dies ist mit Bildern oder Videosequenzen möglich. Auch sollte man immer darauf achten, dass es weitere Zeugen für das Geschehen gibt. Wenn Sie einen Vorfall beobachten, nehmen Sie andere Menschen mit ins Boot. Je mehr Zeugen es
für einen Verstoß gibt, umso aussichtsreicher ist eine Anzeige. Notieren Sie immer ganz genau Ort und Zeit ihrer Beobachtungen und auch den Zeitpunkt, wann Bilder und Videos entstanden sind.
3. Ist eine Situation für ein Tier lebensbedrohlich, können Sie sich zusätzlich an die Polizei wenden, damit dem Tier schnellstmöglich tierärztliche Hilfe zukommt. Das Veterinäramt wird in einem solchen Fall automatisch durch die Polizei involviert.
4. Seien Sie beharrlich! Das zuständige Veterinäramt muss auf alle Fälle Ihre Anzeige entgegennehmen und auch bearbeiten. Es obliegt allerdings der Behörde, je nach Schwere der Anzeigen, Prioritäten zu setzen. Bitte behalten Sie die Angelegenheit auch nach dem Besuch des Veterinäramtes im Auge. Sollte keine Verbesserung für das Tier ersichtlich sein, wenden Sie sich erneut dorthin. Ganz nach dem Motto:
„Steter Tropfen höhlt den Stein!“

 

Unsere Flohmarkthalle

Jeden Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr öffnen wir die Tore unserer Flohmarkthalle  „Am Gänsberg 14 in Fürth“. Unser Flohmarktteam lädt Sie herzlich zum Stöbern und Verweilen ein, viele preiswerte Angebote und Schäppchen können Sie dabei ergattern. Sie finden sehr schöne Haushaltswaren (Geschirr, Bestecke, Gläser, Töpfe), Elektroartikel, sehr gut erhaltene Kleidung, Tischwäsche, Spielzeug, Bedarfsartikel für Hunde und Katzen, jede Menge „Bücher aus zweiter Hand“, Dekoartikel und vieles mehr. Samstags kümmern sich die „Lagerdamen“ um den Verkauf und nehmen in dieser Zeit auch Ihre Sachspenden entgegen. Wir freuen uns immer über gut erhaltene Bücher und funktionsfähige Artikel. Dank Ihrer Spenden haben wir immer ein breit gefächertes Verkaufsangebot, sodass sich das Vorbeikommen auf jeden Fall lohnt. Alle Einnahmen kommen ausschließlich unseren Schützlingen zugute.
Wie wir alle, arbeitet auch das Flohmarktteam ehrenamtlich. Über jede Art der Hilfe – sei es im Verkauf, beim Dekorieren der Waren oder Ausräumen der Kisten – freuen wir uns und sind Ihnen dafür sehr dankbar.
Haben wir Ihr Interesse geweckt und haben Sie Lust, sich bei uns ehrenamtlich zu betätigen, kommen Sie einfach an einem Samstag vorbei oder kontaktieren Sie Monika Schneider, unsere hauptverantwortliche Flohmakthallen-Helferin unter der Tel.-Nr.: 0151-61470344. Wir freuen uns über jede helfende Hand.

Unser Flohmarkthallen-Team, welches vor Ort immer gerne für Sie ansprechbar ist:

 

 

 Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Kommen Sie doch einfach zu unseren Team-Worker-Treffen in Fürth, bei denen auch die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Gedankenaustausch besteht. Die Termine werden jeweils auf unserer HP und in der lokalen Presse bekannt gegeben. Wir freuen uns über jeden neuen Mitstreiter, der Freude daran hat, mit uns zusammen etwas zu bewegen und unsere Arbeit aktiv zu unterstützen.