Praktische Tipps


Vogelkücken oder Wildtier gefunden? Was tun?
Warum hüpft ein junger Waldkauz scheinbar nicht flugfähig auf dem Waldboden umher? Müssen wir da helfend eingreifen?....
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Mundgeruch bei Hunden und Katzen ernst nehmen
Mundgeruch bei Hunden und Katzen ist nicht nur unangenehm, sondern oft auch ein Symptom von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen....
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"Das hat er noch nie gemacht"
Ein Leben ohne Hundehaftplicht....?
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Alptraum Magendrehung beim Hund
Hat der Vierbeiner soeben seinen Futternapf leer geputzt und Herrchen meint nun ein Verdauungsspaziergang könnte genau das Richtig sein, kann das für Bello fatale Folgen haben....
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Tierhaare leicht entfernen
Tierhaare auf Textilien, Decken oder dem Sofa lassen sich einfach, effektiv und kostengünstig mit einem Gummihandschuh entfernen......
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Fütterungstips zur artgerechten Kaninchenhaltung
Im Zoohandel gibt es eine Fülle von verschiedenen Futtermischungen....
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Kaninchen sind keine Einzelgänger
In freier Wildbahn leben Kaninchen in  sozialen Verbünden zusammen, bei der die Interaktion der Tiere untereinander sehr wichtig ist............
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Artgerechte Unterbringung von Kaninchen
Ein Käfig ist auf Dauer kein artgerechter Lebensraum für Kaninchen – sie haben dort nicht genug Platz, herumzutoben oder Haken zu schlagen. Selbst, wenn das Kaninchen Auslauf bekommt, ist ein Käfig nicht geeignet, da er den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht wird......
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Gewitterangst bei Hunden
Wenn Ihr Hund Angst bei Gewittern hat, sowie sie zu dieser Jahreszeit ständig vorkommen, können folgende Vorgangsweisen hilfreich sein um den Stress Ihres Hundes zu lindern . ...
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Profi-Tipps für das Fahrradfahren mit Hund
Die Sonne scheint, es ist warm – das beste Wetter also für eine kleine Radtour, an der auch lauffreudige Hunde teilnehmen können. Allerdings sind einige Grundregeln zu beachten...
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Wichtigkeit medizinischer Vorsorge wird oft unterschätzt
Wenn es um die Gesundheit von Haustieren geht, scheint das Internet die Beratung durch den Tierarzt langsam zu verdrängen. Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte . ...
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Scherbentritte versorgen, aber richtig!
Endlich wärmer, Zeit der Grillfeste und Badefreuden. Für Hundeliebhaber heißt es jetzt hingegen wieder aufgepasst: ...
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Tierhaltung in Mietwohnungen
Es hat sich rumgesprochen, dass ein generelles, ausnahmsloses Tierhaltungsverbot im Mietvertrag unwirksam ist. ...
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Pfotenpflege im Winter
Damit Spaziergänge mit Hunden auch bei Eis und Schnee ein Vergnügen bleiben, hat „Vier Pfoten“ einige Verhaltenstipps zusammengestellt ...
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Igel im Garten – Gefahren vermeiden und Unterschlüpfe schaffen
Gartenbesitzer sollten auch im Frühjahr an Igel denken. Beim Aufräumen im Garten ist Obacht geboten, es könnten Stacheltiere dort wohnen...
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Wenn es der Katze im Auto hundeelend wird
Für viele Tiere ist Autofahren ein Horror. Sie müssen sich erbrechen oder leiden unter Panikattacken...
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Pulleralarm - Hilfe, meine Katze pinkelt in die Wohnung!
Nahezu 10 Prozent der Katzen haben eine für den Besitzer äußerst unangenehme Angewohnheit: Sie urinieren an bestimmte Stellen im eigenen Haushalt...
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Schneegenuss mit ernsten Konsequenzen
Riesenspaß für alle Vierbeiner – im Schnee herumzutollen ist gut für Körper und Seele, doch aufgepasst...t
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weitere praktische Tipps siehe unter Pressemitteilungen

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Vogelkücken oder Wildtier gefunden? Was tun?

Warum hüpft ein junger Waldkauz scheinbar nicht flugfähig auf dem Waldboden umher? Müssen wir da helfend eingreifen?

Müssen wir nicht, denn der Kleine ist durchaus in der Lage, am Baumstamm hochzuklettern, auch wenn er noch nicht voll flugfähig ist. Junge Waldkäuze verlassen, wie etliche andere Eulenarten auch, das Nest bevor sie richtig fliegen können. Sie sind also keinesfalls „verlassen“, sondern werden von den Eltern auch außerhalb versorgt. Die Jungen sind auch durchaus in der Lage mit Hilfe ihres Schnabels auf den nächsten Baum zu klettern.
Für junge Amseln besteht die Gefahr aus Unkenntnis von hilfreichen Menschen eingesammelt zu werden bevor sie richtig flügge sind. Als sogenannte Bodenvögel hopsen sie noch einige Tage auf dem Boden umher und rufen nach Futter. Diese Rufe bilden die Verbindung zwischen Jungvogel und Eltern. Wir greifen nicht ein, dürfen aber den Kleinen aus einer Gefahrenzone (Straße) bringen und ihn unweit an einen sichern Ort bringen. Seine Bettelrufe müssen aber von den Eltern noch zu hören sein, denn diese sind in der ersten Zeit eine wichtige Verbindung. Vögel dürfen mit bloßen Händen angefasst werden, denn im Gegensatz wilden Säugetieren nehmen sie den menschlichen Geruch nicht wahr.
Grundsätzlich aber muss es heißen: Hände weg von Jungvögeln, denn der größte Teil benötigt keine menschliche Hilfe - nicht einsammeln, sondern Rücksicht nehmen. Unternehmen Sie keine Fütterungsversuche mit Babybrei, Nudeln und anderem nicht artgerechten Futter. Denn leider sind die biologischen Kenntnisse vieler „Zieheltern“ nicht ausreichend, um Findlinge für ein Überleben in freier Natur vorzubereiten.

Wird ein verletztes jagdbares Wildtier (z.B. Reh, Hase, Kaninchen, Wildschwein, Fuchs) gefunden, muss der zuständige Jagdausübungsberechtigte informiert werden.

Quelle: aktion Tier

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Mundgeruch bei Hunden und Katzen ernst nehmen

Mundgeruch bei Hunden und Katzen ist nicht nur unangenehm, sondern oft auch ein Symptom von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Unbehandelt können daraus ernsthafte Organ-Erkrankungen entstehen.

Das zu Beginn oftmals nur ästhetische Problem des schlechten Geruchs sollte also unbedingt ernst genommen werden. Nach Schätzungen leiden bis zu 85 Prozent aller Hunde und Katzen in Deutschland an Zahnbelag, Zahnstein und Maulschleimhautentzündungen.
Am Anfang dieser Entwicklung stehen Futterreste in der Mundhöhle. Diese lassen Bakterienrasen wachsen, die Plaque genannt werden. Plaque ist für den übelriechenden Geruch verantwortlich und führt in der Folge - unerkannt oder unbehandelt - zu Zahnstein und Zahnfleischentzündung. Da das Zahnfleisch aus einem dichten Netz von feinen Blutgefäßen besteht, können die Bakterien aus solchen Entzündungsherden in der Mundhöhle über die Blutbahnen in andere Organe verschleppt werden und diese schwer schädigen.
Der Entstehung von Plaque kann vor allem durch eine artgerechte, kohlenhydratarme Ernährung vorgebeugt werden. Als effektivste mechanische Maßnahme zur Entfernung der Bakterienrasen gilt die Pflege mit Zahnbürste und Zahnpasta – aber nicht jeder Vierbeiner findet diese Prozedur angenehm. Dann kann die Neubildung von Bakterien auch auf andere Weise vermindert werden: Durch ein medizinisches Mundwasser, das einfach täglich dem Trinkwasser beigefügt wird. Die enthaltenen Wirkstoffe Chlorhexidin und Xylitol wirken antiseptisch und reduzieren die Vermehrung der geruchsbildenden Bakterien. Das erste Produkt dieser Art ist nun unter dem Namen VetAquadent (von Virbac Tierarzneimittel) bei jedem Tierarzt erhältlich. Eine regelmäßige Kontrolle der Zähne beim Tierarzt ist natürlich trotzdem immer erforderlich.

Quelle: TASSO

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"Das hat er noch nie gemacht"

Ein Leben ohne Hundehaftpflicht

Die Folgen aus der Einstellung "Ich brauche keine Hundehaftpflichtversicherung"  erlebt die TASSO-Anwältin Ann-Kathrin Fries leider nur zu häufig in ihrer Kanzlei. Eine ihrer Mandantinnen ist Halterin eines kleinen Mischlingsrüden. Da er bisher nie etwas angestellt oder Ärger mit Artgenossen hatte, hat die Mandantin auf eine Versicherung für ihn verzichtet.
Vor kurzem hat der Hund jedoch die Nachbarin heftigst in die Hand gebissen. Zwei Finger wurden so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass die Dame operiert und eine Woche stationär behandelt werden musste. Insgesamt war sie vier Wochen krankgeschrieben. Im Raume standen nun verschiedene Forderungen. Die Nachbarin hat Schmerzensgeld und Schadenersatz  wie zum Beispiel Fahrtkosten ins Krankenhaus und zur Reha, Eigenanteil an der Physiotherapie, Notfallgebühr, Anwaltskosten usw. eingeklagt. Der Arbeitgeber der Nachbarin hat angemeldet, dass er die geleistete Lohnfortzahlung erstattet haben möchte und die Krankenkasse fordert die gesamten Behandlungskosten zurück. Mehrere tausend Euro Forderung stehen jetzt im Raum, die zu einem Großteil aus der privaten Tasche der Mandantin bezahlen werden müssen. Mit einer Haftpflichtversicherung wäre ihr das erspart geblieben.

Die beliebte Schuldfrage hat damit nichts zu tun. Wenn es sich nicht um ein Nutztier handelt, haftet der Haustierhalter also selbst dann, wenn ihn gar keine Schuld trifft! Dennoch muss die Schuldfrage geklärt werden, nämlich die Mitschuld des Verletzten. In der Praxis kommen die Gerichte in den seltensten Fällen zu einer Entscheidung "ganz oder gar nicht". In der Regel wird die Schuld des Verletzten bewertet und die Haftungsquote dementsprechend angepasst.

Tipp:
Alle Hundehalter sollten eine entsprechende Haft­pflichtversicherung abschließen, die Schäden, die ihre Tiere verursachen, übernimmt. Achten Sie dabei auf einen möglichst umfassenden Schutz und eine hohe Deckungssumme von z. B. 10 Millionen Euro, um im Falle eines Falles nicht am falschen Ende gespart zu haben.

Quelle: TASSO


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Albtraum Magendrehung

Hat der Vierbeiner soeben seinen Futternapf leer geputzt und Herrchen meint nun ein Verdauungsspaziergang könnte genau das Richtig sein, kann das für Bello fatale Folgen haben.

Der Vierbeiner, der gerade noch wild den geworfenen Stöckchen hinterher jagte, verhält sich von einer Minute zur anderen merkwürdig. Sein Zustand verschlechtert sich rapide, er ist unruhig, fängt an zu hecheln, würgt, versucht erfolglos zu erbrechen und sein Magen treibt auf. Das sind die typischen Symptome einer Magendrehung. Betroffen sind vor allem junge Hunde großer Rassen.
Ein Hundemagen sollte man sich wie eine Schiffschaukel vorstellen. Beginnend an der Speiseröhre endet der tierische Magen am Zwölffingerdarm und kann deshalb wie eine Hängematte sehr leicht hin- und her schaukeln. Hat nun der Hund viel zu fressen bekommen, der Verdauungstrakt fängt an zu arbeiten und der Hund tobt durch die Gegend, kann sich der Magen überschlagen. Mageneingang und –ausgang sind abgeschnürt, die Verdauungsgase können nicht entweichen.
Ab jetzt zählt jede Sekunde. Ohne Behandlung würde der Vierbeiner innerhalb weniger Stunden versterben. Je früher der Hundehalter den Tierarzt aufsucht, desto höher sind die Genesungschancen.

Es wir empfohlen folgende Grundsätze um diese lebensgefährliche Krankheit zu verhindern,  zu beachten:

-        große Hunderassen täglich zweimal füttern

-        nach der Fütterung Ruhezeiten einhalten

-        beim Spielen den Hund nicht über den Rücken drehen und

-        immer ausreichend Trinkwasser anbieten

Werden diese Regeln beachtet, wird die Gefahr einer Magendrehung auf ein Minimum reduziert.

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Tierhaare leicht entfernen

Textilien, Decken , Sofa usw. lassen sich mit Hilfe eines Gummihandschuhs einfach, effektiv und kostengünstig von den Haaren unserer Haustiere säubern.

Ziehen Sie den Gummihandschuh über und reiben Sie die zu säubernde Fläche mit Streichbewegungen in eine Richtung ab. Die losen Haare bilden kleine Röllchen, die sich anschließend ganz leicht einsammeln und entsorgen lassen. Bei großen, ebenen Flächen lässt sich auch gut ein Fensterabzieher mit einer Gummilippe verwenden.

Probieren Sie es einfach mal aus- Sie werden über das Ergebnis erstaunt sein.


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Fütterungstips zur artgerechten Kaninchenernährung

Im Zoohandel gibt es eine Fülle von verschiedenen Trockenfuttermischungen...

... die zumeist aus Getreidebestandteilen, bunten Zusätzen und getrocknetem Gemüse bestehen. Diese Art der Ernährung entspricht nicht den Bedürfnissen der Tiere nach rohfasereicher und energiearmer Ernährung und kann sogar große gesundheitliche Probleme mit sich führen!

Die meisten Trockenfuttermischungen bestehen aus Bestandteilen wie Zucker, Melasse, Honig, Bäckereinebenerzeugnisse, Aromastoffe, Getreide, Mais und anderen energiereichen Zutaten. Diese kalorienreiche Ernährung sorgt dafür, dass die Kaninchen zu schnell gesättigt werden und nicht genügend Nahrung aufnehmen. Das ist für den Magen der Kaninchen allerdings äußerst schädlich, da das Weitertreiben des Nahrungsbreis durch zu geringe Nahrungsmengenzufuhr nicht mehr gewährleistet werden kann. Kaninchen haben einen Stopfmagen, der nur sehr gering bemuskelt ist und deshalb nicht selbstständig den Nahrungsbrei weitertransportieren kann. Dies kann zu Verdauungsproblemen wie Verstopfung oder Blähungen führen. Weiter führt die hohe Nährstoffdichte auch zu Übergewicht, da Kaninchen durch ihr Verdauungs-system auf karge Nahrung und gute Verwertung spezialisiert sind.

Viele der Inhaltsstoffe sind für die Kaninchen sehr schwer verdaulich. Das größte Problem ist hierbei das Getreide. In der freien Wildbahn fressen Kaninchen kein Getreide und ihr Verdauungssystem ist nicht darauf ausgelegt, es zu verdauen. Ein weiteres Problem bei Trockenfuttermischungen ist die Darreichungsform. Trockenfutter besteht zumeist aus kleinen Pellets und bunten Kugeln. Diese Art des Futters wird von den Kaninchen nicht richtig gekaut, sondern nur am Gaumen zerdrückt. Dadurch werden die Zähne nicht korrekt abgenutzt und es kommt mittelfristig zu Zahnproblemen wie Zahnfehlstellungen oder Abszessen.

Insgesamt sind Trockenfuttermischungen aus dem Handel nicht im Sinne der Tiere. Sie haben allerdings in der Zielgruppe eine hohe Kaufakzeptanz, da sie optisch ansprechend aufgemacht sind, praktisch erscheinen und mit großen Versprechen beworben werden. Dennoch sollte man von diesen Futtermischungen, die ein Kaninchen in der Natur nie zu fressen bekäme, zugunsten einer artgerechten Ernährung mit Heu (evt. auch gepresst) als Hauptfuttermittel Abstand nehmen.

Kaninchen, die noch mit Trockenfutter ernährt werden, sollten langsam umgestellt werden auf artgerechte, getreidefreie Ernährung. Die Umstellung muss ganz langsam und vorsichtig vorgenommen werden. Getreidefreies Trockenfutter, dass ohne Zuckerzugabe auskommt, kann hingegen gelegentlich in sehr kleinen Mengen als besondere Leckerei gefüttert werden. Hier sollte aber besonders auf die Qualität der Inhaltsstoffe beachtet werden.

Als Abwechslung kann man den Tieren täglich ein bis zwei kleinere Portionen Frischfutter reichen. Frischfutter dient nicht der primären Sättigung, sondern stellt eine Abwechslung im Speiseplan dar. Viele gängige Gemüsesorten sind für Kaninchen gut verträglich, zum Beispiel Möhre mit Grün, Sellerie, Fenchel, ungespritzter Salat, Petersilienwurzel, Kohlrabiblätter, etc. Gelegentlich kann man den Tieren ein Stück Obst wie zum Beispiel Apfel oder Birne als Leckerei anbieten. Zudem sollten Kaninchen frische Zweige zum Nagen bekommen. Hier eignen sich zum Beispiel Zweige des Apfelbaumes oder Hasel. 


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Kaninchen sind keine Einzelgänger

In freier Wildbahn leben Kaninchen in  sozialen Verbünden zusammen, bei der die Interaktion der Tiere untereinander sehr wichtig ist......

In der Heimtierhaltung kommt es leider viel zu häufig vor, dass Kaninchen allein gehalten werden. Dies entspricht jedoch in keiner Weise einem arttypischen Leben. Kaninchen brauchen Artgenossen, sonst verkümmern sie psychisch. Deshalb sollten auch in der Heimtierhaltung immer mindestens zwei Kaninchen gemeinsam gehalten werden.

Am unkompliziertesten ist die Haltung eines gegengeschlechtlichen Paares , be-stehend aus einem kastrierten Rammler und einer Häsin. Das liegt daran, dass sich gegengeschlechtliche Tiere nicht als Konkurrenten wahrnehmen, die sich ausbremsen müssen, sondern als Partner akzeptieren. Auch die Gruppenhaltung von Kaninchen ist möglich, wenn genügend Platz zur Verfügung steht. Die Kleingruppe kommt der natürlichen Lebensweise der Kaninchen an nächsten. Hier lassen oftmals sich ausgeprägtere soziale Interaktionen beobachten wie in der Paarhaltung. Hierbei ist die Konstellation der Geschlechter ausschlaggebend, damit dauerhaft Harmonie eintritt. Wichtig ist, dass die Gruppe möglichst mehr Häsinnen als Rammler beinhaltet. Auch charakterlich sollten die Tiere harmonieren.

Durch die enge soziale Rangordnung von Kaninchen ist eine Zusammenführung zweier sich fremder Tiere nicht unbedingt problemlos. Dass sich zwei Tiere auf den ersten Blick verstehen, ist selten. Eher kommt es bei der ersten Begegnung zu Kämpfen, die völlig normal sind und zum Sozialleben der Kaninchen dazu gehören. Wenn zwei Kaninchen aufeinander treffen, müssen sie sowohl die soziale Rangordnung als auch das Revier ausfechten.

Es hat sich die Meinung durchgesetzt, diese beiden Komponenten zu trennen. So sollte man die Kaninchen auf einem ‚neutralen Raum’ zusammenführen, um zusätzliche Revierstreitigkeiten zu vermeiden. Ein neutraler Raum ist ein Ort, der für beide Tiere völlig fremd ist. Dort sollte man einige Verstecke mit zwei Eingängen und mehrere Futterstellen errichtet haben. Am besten setzt man beide Tiere gleichzeitig in das neutrale Revier. Nun kommt es zumeist zu Rangordnungskämpfen, die sich in Jagen, Fauchen, Beißen, Fell ausrupfen oder Rammeln zeigen. All diese Verhaltensweisen sind für die Tiere völlig normal und sehen für den Beobachter viel schlimmer aus, als sie für die Kaninchen sind. Auch wenn man Mitleid mit den Tieren hat, darf man sie in dieser Situation nicht trennen, denn das würde den Erfolg der Zusammenführung massiv gefährden. Trennen muss man die Tiere erst, wenn es zu starken Verletzungen kommen sollte und sich die Tiere heftig ineinander verbeißen. Sonst heißt es für den Beobachter: Nerven bewahren!

Dieser Zustand der Rangordnungskämpfe kann sich über einige Tage oder Wochen hinziehen. Auch hierbei muss man Geduld zeigen. Erst wenn die Tiere ihre Rangordnung geklärt haben, kann man die Zusammenführung als gelungen betrachten. Das ist zumeist der Fall, wenn die Tiere nicht mehr kämpfen, sondern miteinander fressen oder kuscheln. Dennoch sollte man darauf gefasst sein, dass es immer mal wieder zu kleinen Jagereien kommen kann, bis endgültig Harmonie einkehrt. In der Zeit der Zusammenführung sind die Kaninchen oft nicht sonderlich stubenrein, sondern markieren ihr Revier mit Kot und Urin. Das gibt sich meist nach einiger Zeit, wenn die Tiere den Artgenossen nicht mehr als Eindringling wahrnehmen.


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Artgerechte Unterbringung von Kaninchen

Ein Käfig ist auf Dauer kein artgerchter Lebensraum für Kaninchen..

.....sie haben dort nicht genug Platz, herumzutoben oder Haken zu schlagen. Selbst, wenn das Kaninchen Auslauf bekommt, ist ein Käfig nicht geeignet, da er den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht wird.

Die ideale Haltungsform für Kaninchen ist mit Sicherheit die Außenhaltung, denn sie entspricht am ehesten der Lebensweise der Kaninchen in freier Wildbahn. Sollte also genügend Platz im Garten vorhanden sein, ist ein Außengehege sicher die erste Wahl.

Bei einer Haltung, in der die Tiere dauerhaft im Gehege leben, ist ausreichender Platz enorm wichtig ! Das Gehege sollte so großzügig wie möglich angelegt werden. Eine Richtgröße für ein Außengehege sind ca. 3qm pro Tier auf ebenerdiger und unverstellter Fläche – also mindestens 6qm für ein Pärchen. Hier haben die Tiere dauerhaft genug Platz zu Toben, zu Springen und sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Bei dieser Größenordnung ist relativ schnell klar, dass man ein kaninchengerechtes Gehege im normalen Fachhandel nicht kaufen kann. Daher empfiehlt sich der Eigenbau. Das Gehege sollte vor starker Sonneneinstrahlung, Zugluft und Regen geschützt sein. Am sinnvollsten ist es sicher, das Gehege teilweise zu überdachen. Den Boden kann man relativ einfach mit Waschbetonplatten absichern. Es ist aber auch möglich, den Boden auszuheben und den Aushub mit wetterfestem Gitter auszulegen und wieder Erde aufzuschütten. Zudem sollte man das Gehege so hoch bauen, das man bequem darin stehen kann – das erleichtert das Arbeiten beträchtlich. Jedes Außengehege braucht eine isolierte Schlafhütte und einen wind- und wettergeschützten Futterplatz .


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Gewitterangst bei Hunden

Wenn Ihr Hund Angst bei Gewittern hat, sowie sie zu dieser Jahreszeit ständig vorkommen, können folgende Vorgangsweisen hilfreich sein um den Stress Ihres Hundes zu lindern:

Das Allerwichtigste ist, dass Sie selbst Ruhe bewahren, locker mit der Situation umgehen und keinesfalls unsicher sind. Denn Ihre Stimmung überträgt sich auf ihren Hund! Nehmen Sie Angst und Unsicherheit von ihm, indem Sie selbst „normales Verhalten“ zeigen.

Keinesfalls sollten sie versuchen den Hund während er Angstverhalten zeigt zu beruhigen (tröstende Worte, streicheln, hochheben). Dies bedeutet aus der Sicht des Hundes, dass Sie sein Verhalten unterstützen, was zur Folge hat, dass seine Angst noch intensiver wird.

Wenn der Hund bei Ihnen Schutz sucht und in Ihrer Nähe bleiben will, ist das völlig in Ordnung. Bleiben Sie jedoch gelassen und gehen ganz selbstverständlich mit der Situation um, ohne ein großes Ereignis daraus zu machen.

Sie können Ihrem Hund eine „Höhle“ als Rückzugsmöglichkeit anbieten. In der Regel geben höhlenartige Liegeplätze den Hunden Sicherheit. Entweder sie stellen eine (Transport-) Box auf, die der Hund natürlich im Vorfeld schon kennen gelernt hat und sich gerne in ihr aufhält, oder sie spannen eine Decke o. ä. mit Hilfe von z. B. 2 Stühlen über seinen Schlafplatz, welcher dann nur von einer Seite offen sein sollte.

Stellen Sie dem Hund in seiner Nähe genügend Wasser zur Verfügung. Die Wasseraufnahme ist in dieser Situation wichtiger als die Nahrungsaufnahme. Ein Hund der unter richtigem Stress steht, nimmt ohnehin kein Futter zu sich. Auch kann das Wassertrinken dem Hund helfen sich zu beruhigen.

Auch die Verabreichung von Rescue-Tropfen (Bachblüten) aus der Apotheke kann helfen Ihrem Hund Linderung zu verschaffen.

Hilfreich wäre möglicherweise auch der Einsatz von Pheromonen. Dies sind Botenstoffe, die der biochemischen Kommunikation zwischen Lebewesen einer Spezies dienen und beruhigende Wirkung haben können. Hierzu fragen Sie bei ihrem Tierarzt nach (u. a. erhältlich als Zerstäuber, in Halsbändern etc.)


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Profi-Tipps für das Fahrradfahren mit Hund

Die Sonne scheint, es ist warm – das beste Wetter also für eine kleine Radtour, an der auch lauffreudige Hunde teilnehmen können. Allerdings sind einige Grundregeln zu beachten...

Nur kräftige Hunde dürfen mit

Die meisten Hunde laufen gern, man darf sie aber nicht überfordern. Für Welpen und Hunde bis zu einem Jahr ist das Mitlaufen neben dem Rad tabu. Es sollte draußen außerdem nicht zu warm sein. Grundsätzlich gilt zudem: Die Geschwindigkeit muss der Größe des Hundes angemessen sein, wobei man nach „Sprintstrecken“ immer eine Pause einlegen sollte.

Ohne Training geht’s nicht

Hund und Fahrrad müssen sich erst aneinander gewöhnen. Dazu nimmt man das Rad zwischen sich und dem kurz angeleinten Hund und schiebt erst einmal ein paar Runden. Der Hund muss sich dabei immer auf Sattelhöhe befinden. Bleibt das Rad stehen, sollte der Hund sich hinsetzen. Klappt diese Übung, wird in freiem Gelände – möglichst abseits von Straßen und stark frequentierten Wegen – mit Herrchen oder Frauchen im Sattel geübt. Fahren Sie langsam und mit einigen Kurven, weichen Sie Hindernissen aus und bremsen Sie spontan, Ihr Hund sollte alles brav mitmachen.

Vorsicht in dichtem Straßenverkehr

Der Hund am Fahrrad muss immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite des Radwegs laufen. Vermeiden Sie unbedingt dicht befahrene Straßen. Das Mitführen von Hunden am Rad ist zwar nicht verboten, mit rechtlichen Konsequenzen sollte man aber rechnen, wenn das Gespann Rad-Hund zum Verkehrshindernis wird oder gar das Tierschutzgesetz missachtet wird. Das Laufen auf der Straße wird dem Hund ohnehin kaum Freude machen, rauer Asphalt schadet den Pfoten, Autoabgase machen das Atmen schwer.

10 Regeln für das Radfahren mit Hund

1. Viele Pausen einlegen, Hund beobachten

2. Keine zu jungen, kranken oder alten Hunde am Rad laufen lassen

3. Laufleistung (Strecke und Tempo) langsam steigern

4. Nie bei Hitze fahren. Der Hund hat keine Fahrtwindkühlung, und in

Bodennähe ist es außerdem wärmer als auf dem Sattel

5. Wasser oder ein erfrischendes Bad im Bach anbieten

6. Nicht zu lange auf Asphalt bleiben

7. Abgasreiche Strecken schnell verlassen

8. Stark befahrene Radwege meiden

9. Nicht die Leine ums Lenkrad wickeln

10. Nie vor der Radtour füttern

Quelle: Tasso e. V.


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Wichtigkeit medizinischer Vorsorge wird oft unterschätzt

Wenn es um die Gesundheit von Haustieren geht, scheint das Internet die Beratung durch den Tierarzt langsam zu verdrängen.

Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) bei Tierhaltern. Danach ist der Tierarzt nur für jeden zweiten Tierhalter der wichtigste und erste Ansprechpartner. Mit 26 Prozent kommt dem Internet die zweitgrößte Wichtigkeit zu. Das kann verhängnisvolle Folgen haben.

So gaben zum Beispiel 63 Prozent der Befragten an, alle notwendigen Impfungen durchgeführt zu haben. Die Realität aber sieht anders aus. Nur die Hälfte aller Hunde und nur ein Drittel aller Katzen sei geimpft, so der bpt.

Ein wirksamer Schutz gegen Seuchen ist aber erst bei einer Impfdurchdringung von 70 Prozent gegeben. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass die Tierhalter über das Thema Impfen nur unzureichend informiert waren. Jeder Dritte Tierhalter war der Meinung, die Grundimpfung schütze ein ganzes Leben lang, obwohl sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss.

Viele Tierärzte sehen einen Teil ihrer Patienten nur alle paar Jahre in der Praxis, weiß die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit den meisten Tierärzten zusammenarbeitet. „Es ist traurig, dass manche Tierhalter ihr Auto scheinbar regelmäßiger warten, als ihr Tier medizinisch untersuchen zu lassen.“, so Andrea Thümmel von TASSO e.V.


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Scherbentritte versorgen, aber richtig!

Erstversorgung bei Pfotenverletzungen

Endlich wärmer, Zeit der Grillfeste und Badefreuden. Für Hundeliebhaber heißt es jetzt hingegen wieder aufgepasst: Glasscherben und scharfkantige Dosenöffner übersäen die schönsten Naturoasen! Besonders treffsichere Hunde erleben keinen Sommer ohne eine heftig blutende Schnittverletzung an der Pfote.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., erklärt, worauf bei der Erstversorgung zu achten ist: „Sofern möglich soll der Besitzer die Wunde mit sauberem Wasser ausspülen und dabei Steinchen und Splitter entfernen. Dann muss er die Pfote gründlich abtrocknen. Jetzt ist Jod gut geeignet, um in den Schnitt geträufelt zu werden. Danach wird der Spalt mit einem sauberen Stück Mull bedeckt. Und nun kommt das Entscheidende, was kaum ein Tierhalter weiß: Bevor der Verband drauf kommt, muss zwischen die einzelnen Zehen eine Polsterung aus Watte eingelegt werden! Auch der an der Vorderpfote weiter oben gelegene erste Zeh darf dabei nicht vergessen werden.“

Unterlässt der Hundehalter diese Polsterung, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu schlimmen Entzündungen zwischen den Zehen. Sie heilen sehr schlecht ab und sind damit oft weitaus bedrohlicher als die ursprünglich zu versorgende Verletzung.

Wie der darüber liegende Verband um den Fuß gewickelt wird, ist dann eher zweitrangig. Er darf nur keinesfalls zu fest sitzen und damit die Blutzufuhr abschnüren. Selbst angelegte Verbände sollten täglich gewechselt werden, um sicher zu stellen, dass keine Fehler gemacht wurden. Im Zweifelsfall ist es allerdings immer besser, den Tierarzt zu konsultieren.


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Tierhaltung in Mietwohnungen

Generelles Tierhaltungsverbot im Mietvertrag unwirksam

Es hat sich rumgesprochen, dass ein generelles, ausnahmsloses Tierhaltungsverbot im Mietvertrag unwirksam ist. Eine Interpretation eines solchen Verbots in ein Tierhaltungsverbot für Hunde oder Katzen ist nicht zulässig, da eine unwirksame Klausel eben unwirksam ist und eine Umdeutung deshalb nicht in Frage kommen kann. Wirksam hingegen ist eine Klausel im Mietvertrag, wonach sich der Vermieter es vorbehält, ob er die Haltung eines Hundes oder einer Katze in der Mietwohnung erlaubt. Ohne jegliche Zustimmung des Vermieters kann der Mieter sich jedoch Kleintiere in seiner Wohnung halten. Darunter versteht man landläufig Fische in Aquarien, Vögel in Käfigen, Schildkröten, Meerschweinchen, Goldhamster, Zwergkaninchen etc. Dies deshalb, weil man davon ausgeht, dass durch eine solche Tierhaltung keinerlei Beeinträchtigung der anderen Mieter im Haus zu befürchten ist.
Es sind aus früheren Jahren aber auch Urteile von Landgerichten bekannt (so Landgericht Kassel Az.:1 S. 503/96 und Landgericht Düsseldorf Az.: 24 S. 90/93), die davon ausgehen, dass z.B. Yorkshire-Terrier in der Mietwohnung erlaubnisfrei gehalten werden können, da diese eben auch Kleintiere seien. Die Geräusche dieser Tiere seien mehr ein Krächzen und nicht zu vergleichen mit dem Bellen von „richtigen“ Hunden. Einige Gerichte sehen auch Katzen als Kleintiere an (so z.B. das Landgericht Hamburg, Az.: 307 S. 207/95), deren Haltung zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache zählt.
Judith Brettmeister von der aktion tier-Geschäftsstelle in München weist aber auch auf folgendes hin: „Führt eine Tierhaltung – das kann genauso gut eine Kleintierhaltung sein – dazu, dass die anderen Mieter durch die Tiere belästigt oder gestört werden, dann kann der Vermieter den Tierhalter abmahnen, also dazu bewegen die Belästigung oder Störung zu unterbinden. Gelingt dies nicht, dann kann der Vermieter die Entfernung der Tiere aus der Wohnung verlangen“.


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Pfotenpflege im Winter

Damit Spaziergänge auch bei Eis und Schnee ein Vergnügen bleiben

Damit Spaziergänge mit Hunden auch bei Eis und Schnee ein Vergnügen bleiben, hat die Stiftung für Tierschutz „Vier Pfoten“ einige Verhaltenstipps zusammengestellt. Auch Katzenbesitzer sollten ein paar Dinge beachten, damit ihr Liebling gesund durch die frostigen Tage kommt.

Die meisten Hunde lieben es, ausgelassen durch den Schnee zu toben. Eisklümpchen, Salz und Streusplitt jedoch können feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. „Auch zunächst kleine Pfotenverletzungen können für die Tiere sehr schmerzhaft werden“, sagt Martina Schnell, Haustierexpertin von „Vier Pfoten“. Vorbeugende Maßnahmen: Meiden Sie nach Möglichkeit gestreute Wege. Cremen Sie die Pfotenballen Ihres Hundes vor dem Spaziergang mit Hirschtalg, Vaseline oder einer guten Pfotenschutzsalbe ein. So verhindern Sie, dass die Ballenhaut rissig wird. Es sollten jedoch keine Produkte verwendet werden, die Teebaumöl enthalten, denn es wirkt toxisch.

Damit sich keine Eisklumpen zwischen den Pfotenballen bilden, kann langes, überstehendes Fell zwischen den Zehen abgeschnitten werden. Oder Sie entfernen Schneeklumpen vorsichtig bereits während des Spaziergangs.

Nach dem Spaziergang können Sie Steinchen, Streusalz und Eis mit einem lauwarmen Fußbad von den Pfoten entfernen. Das ist übrigens auch für Katzen gut geeignet – sofern sie die Prozedur über sich ergehen lassen.


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Igel im Garten

Gefahren vermeiden und Unterschlüpfe schaffen

Gartenbesitzer sollten auch im Frühjahr an Igel denken. Beim Aufräumen im Garten ist Obacht geboten, es könnten Stacheltiere dort wohnen. Durch Gefahrenvermeidung kann man Tierleid verhindern: Vorsicht beim Mähen unter Hecken oder beim Umsetzen von Kompost. Achtung beim Einsatz von Tellersensen oder Rasentrimmern unter Gebüsch, beim Gebrauch von Häkslern und Laubsaugern! Igels Leben ist in Gefahr, und Insekten, die Nahrungstiere der Igel, werden vernichtet.

Nach dem Winterschlaf suchen Igel nach Nahrung und Ruheplätzen für den Tagschlaf; im Spätsommer bauen Muttertiere Nester für die Jungenaufzucht. Durch das Belassen von Laub und Reisig kann man Unterschlüpfe schaffen, oder man kann an geschützten Stellen Igelhäuschen für den stachligen Gartenfreund aufstellen. Gärten müssen frei durchgängig sein, so dass Mecki ungehindert auf nächtlicher Pirsch seiner Wege gehen kann.  

Tipps für igelfreundliche Gartengestaltung unter
http://www.pro-igel.de/lebensraum/lebensraum.mehr 

Ulli Seewald, Pro Igel e.V., Neumünster


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Auch Tiere können sich erkälten

Feuchte Witterungsverhältnisse können auch bei Hunden, Katzen und Pferden zu Atemwegserkrankungen führen.

Bleibt das Fell über mehrere Stunden feucht und kommt dann womöglich Zug hinzu, sind auch Haustiere deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten. So treten auch bei ihnen während der kalten Jahreszeit Husten, Schnupfen und Fieber auf Die ersten Symptome sind Mattigkeit und Appetitmangel.
Dem kann vorgebeugt werden: Lange Spaziergänge fördern die Abwehrkräfte. Nach jedem Aufenthalt in der Nässe sollte der Besitzer das Haarkleid trocken rubbeln. Beim Auftreten von Erkältungsanzeichen ist der Gang zum Tierarzt angezeigt. Auch Tiere können chronische Lungenkrankheiten entwickeln, wenn nicht rechtzeitig behandelt wird. In diesem Zusammenhang erinnert Frau Dr. Tina Kugler vom Deutschen Tierhilfswerk daran: „Die jährliche Impfung der Haustiere sollte auf keinen Falt versäumt werden! Sie schützt vor den wichtigsten, ansteckenden Krankheiten. Bei dieser Gelegenheit untersucht der Tierarzt das Tier außerdem gründlich und bemerkt unter Umständen Erkrankungen, die dem Tierbesitzer bis dahin nicht aufgefallen sind.“
Quelle: Mensch und Tier


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Wenn es der Katze im Auto hundeelend wird

Für viele Tiere ist Autofahren ein Horror. Sie müssen sich erbrechen oder leiden unter Panikattacken.

Doch ab und an sind Fahrten im Pkw nicht zu vermeiden. Und wenn es sich dabei nur um den Transport zum Tierarzt handelt. Frau Dr. Tina Hölscher, Veterinärin der Aktion Tier e.V., gibt Tipps, was Tierhalter tun können, um ihrem Vierbeiner die Schreckensfahrten zu erleichtern:

„Tiere sollten wenn möglich schon jung an das Autofahren gewöhnt werden. Zu Beginn ist es am besten, kurze Fahrstrecken auszuwählen, die man dann allmählich ausweitet. Das Auto muss gut belüftet und weder zu warm noch zu kalt sein, dabei darf keine Zugluft entstehen. Für gesunde Hunde und Katzen sind etwa 20 °C optimal. Kleintiere wie Kaninchen bevorzugen es etwas kälter, hier reichen 16 °C. Tiere sind am besten in einer befestigten Transportbox untergebracht. Dort fühlen sie sich sicherer als irgendwo frei im Fahrgastraum. Außerdem sind bei einem eventuellen Unfall Mensch und Tier geschützt.“

Sollten diese Fahrübungen nicht den gewünschten Erfolg bringen, können Medikamente zum Einsatz kommen. Frau Dr. Hölscher empfiehlt, zunächst pflanzliche Produkte zu verabreichen: „Ingwer hat sich bei ansonsten gesunden Tieren, die unter Reisekrankheit leiden, sehr bewährt. Pro 1 kg Körpergewicht des Tieres nimmt man 0,3 g Ingwerpulver. Bei Katzen löst man das Pulver am besten in Wasser und gibt es mit einer Spritze ins Maul. Die meisten Hunde kann man mit einem Leberwurstgemisch überlisten. Wenn die Tiere sich dann immer noch übergeben sollten, gibt es beim Tierarzt verschiedene stärker wirksame Arzneimittel. Sie greifen auf zwei Wegen in das Geschehen ein. Die einen lösen die Angstzustände, die anderen wirken gegen die Übelkeit.“ Meist müssen die Medikamente nur solange gegeben werden, bis sich das Tier an das schaukelnde Gefährt gewöhnt hat. Dann können sie schrittweise wieder abgesetzt werden. So wird der Ausflug für alle Beteiligten zum freudigen Ereignis.

(Quelle: Aktion Tier)


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Pulleralarm

Hilfe, meine Katze pinkelt in die Wohnung!

Nahezu 10 Prozent der Katzen haben eine für den Besitzer äußerst unangenehme Angewohnheit: Sie urinieren an bestimmte Stellen im eigenen Haushalt - nicht nur ab und an, sondern regelmäßig. Langfristig führt das zu extremer Geruchsbelästigung, selbst wenn die Lache jedes Mal gründlich entfernt wird. Um das Übel in den Griff zu bekommen, muss Ursachenforschung betrieben werden. Im einfachsten Fall handelt es sich um einen unkastrierten Kater, der sein Revier abgrenzen möchte. Nach Entfernung der Keimdrüsen unterlässt er in 95 Prozent der Fälle das Markieren. Doch so einfach kann man das Problem nur selten meistern.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei Aktion Tier - Menschen für Tiere e.V., rät grundsätzlich zunächst abzuklären, ob das Tier ein organisches oder ein psychisches Problem hat. Durch die Körperhaltung beim Harnabsatz könne beides voneinander abgegrenzt werden. Körperlich kranke Tiefe gehen in die Hocke und versuchen häufig und den Ort betreffend völlig wahllos zu pieseln. Markiert die Katze, zeigt der Schwanz senkrecht in die Höbe und zittert. Der Urinstrahl wird waagrecht nach hinten gespritzt. Bestimmte Stellen, z.B. Betten, werden bevorzugt. Dann stimmt etwas mit der Seele des Vierbeiners nicht.

Körperliche Erkrankungen müssen vom Tierarzt behandelt werden. Bei Verhaltensstörungen ist aber zusätzlich der Besitzer gefragt. Änderungen der Lebensumstände einer Katze, wie neue Möblierung oder ein hinzugezogener Lebensgefährte von Frauchen können zu Markierverhalten führen. Auch bei in Gruppen gehaltenen Katzen tritt dieses Phänomen häufig auf.

Am aussichtsreichsten ist es, die alte Situation wieder herzustellen. Wenn dies, wie im Fall des eingezogenen Partners, nicht möglich ist, kann versucht werden, an den betroffenen Stellen etwas Trockenfutter auszulegen. Damit speichert die Katze den Platz psychisch als Futterplatz ab. Milde Bestrafung, wie zeitgleich zum Markierverhalten in die Hände klatschen, kann helfen. Körperliche Züchtigung dagegen verschlimmert das Problem. Häufig betroffene Stellen können mit einer Plastikplane abgedeckt werden, das hält die Katze ab. Pheromonhaltige Sprays sollen das Tier positiv stimulieren.

Wenn alle verhaltenstherapeutischen Maßnahmen nicht greifen, können Medikamente zum Einsatz kommen. Hierbei handele es sich meist um für den Menschen entwickelte Antidepressiva oder Angst lösende Präparate. In Absprache mit dem Haustierarzt könnten sie auch Katzen verabreicht werden. Zu diesen Psychopharmaka sollte aber erst als Ultima Ratio gegriffen werden.

(Quelle: Aktion Tier)


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Schneegenuss mit ernsten Konsequenzen

Riesenspaß für alle Vierbeiner – im Schnee herumzutollen

ist gut für Körper und Seele, doch aufgepasst! Viele Hunde fressen im Spiel Schneebrocken. Das kann unangenehme Folgen haben. Empfindliche Tiere entwickeln eine Magen-Darm-Entzündung. Sie geht mit Erbrechen und wässrig-blutigem Durchfall einher. Außerdem können sich Split und Streusalz im Schnee befinden, was das Krankheitsbild noch verschärft.

Zeigt Ihr Hund derartige Symptome, rät Frau Dr. Tina Kugler vom Deutschen Tierhilfswerk: „Die Fütterung sollte für 24 Stunden eingestellt werden. Trinken darf das Tier soviel es mag. Das Wasser hat vorzugsweise Raumtemperatur. Nach einem Tag kann leicht verdauliches Futter, wie Reis mit Hüttenkäse und ein wenig Hühnerfleisch gefüttert werden. Dies gilt nur für weniger schwerwiegende Fälle. Ist der Hund ernsthaft erkrankt, wirkt er schlapp und lustlos oder hat gar Fieber. muss das Tier umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. Hausmittel bitte keinesfalls in Eigenmedikation anwenden!“

Hundebesitzer sollten deshalb darauf achten, dass ihre Vierbeiner keinen Schnee fressen – auch wenn es noch so viel Spaß macht. Hier muss sich der Tierhalter seiner Verantwortung stellen und kann damit sein Tier vor den unangenehmen Schmerzen, die eine Darmgrippe mit sich bringt, bewahren.

Quelle: Mensch und Tier

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